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Richtig ist: In einem Schreiben stellt das niederländische Innenministerium Pläne für Einsparungen in der Verwaltung vor. Als grobe Schätzung werden rund 25.000 Stellen genannt. Auch KI soll bei den Einsparungen helfen. 1/5

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Richtig ist: In einem Schreiben stellt das niederländische Innenministerium Pläne für Einsparungen in der Verwaltung vor. Als grobe Schätzung werden rund 25.000 Stellen genannt. Auch KI soll bei den Einsparungen helfen. 1/5

Aber: Der Plan ist nicht, 25.000 Beamte durch KI zu ersetzen. Die Vorschläge umfassen auch, staatliche Aufgaben zu reduzieren, Regeln und Abläufe zu vereinfachen oder mehr digital zu erledigen. Ob und wie KI bei all dem helfen soll, ist noch nicht ausgearbeitet. 2/5

Zum Schluss wird sogar davor gewarnt, die Auswirkungen von KI auf den Personalbedarf zu überschätzen. Die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen in der Vergangenheit habe oft zu neuen Aufgaben geführt. Versprechen von einem geringeren Personalbedarf wurden „nicht eingelöst“. 3/5

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Journalismus muss „angstfrei“ sein, sagt der Extradienst-Chef und OE24-Star Christian Mucha. Das sehen wir bei @jetzt.at auch so. Wir wollten mit Mucha über seine rechtskräftige Verurteilung reden. Stellt sich heraus: In eigener Sache ist er ausgesprochen empfindsam. www.jetzt.at/artikel/sa4e...

jetzt.at„Sind Sie nicht der Verleger, der in Klagenfurt…?“ Was man Christian W. Mucha nicht fragen darfWie der umstrittene Verleger Christian Mucha verhinderte, dass über seine Verurteilung berichtet wurde.

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»Schreckliche Gruppenvergewaltigung in Deutschland. Abschreiben? Ich würde es gerne teilen.« DOSSIER liegen Chats vor, die zeigen, wie Oe24 auf Zuruf des Rechtsaußen-Influencers Gerald Grosz Berichte lanciert, die dieser mit teils hämischen und rassistischen Kommentaren auf Social Media teilt.

dossier.atDOSSIER · »Die 1.000 Afghanen bist mir noch schuldig«Er veranlasst Artikel und verspricht Reichweite: ­DOSSIER liegen interne Chats vor, die zeigen, wie der Rechts-außen-Kommentator Gerald Grosz Einfluss auf die »oe24.at«-Redaktion nimmt.

Was diese Krone-Titelgeschichte nicht erzählt? Dem Land Niederösterreich und der Stadt Wien gehören jeweils 20 Prozent der Flughafen Wien AG. 1/7

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Wie groß der Anteil der Flugabgabe am erwarteten Rückgang tatsächlich ist, ist damit nicht geklärt. Obwohl in der Krone wesentliche Informationen fehlen, lässt die Zeitung ihre Leser:innen abstimmen: 6/7

Was diese Krone-Titelgeschichte nicht erzählt? Dem Land Niederösterreich und der Stadt Wien gehören jeweils 20 Prozent der Flughafen Wien AG. 1/7

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Was im Krone-Bericht auch fehlt: Der Bund erzielte aus der Flugabgabe 2025 Einnahmen von etwa 180 Millionen Euro. (Quelle: Abgabenerfolg des Bundes 2025) Und: Die Abgabe gibt es in dieser Höhe bereits seit 2020. 4/7

Das Passagieraufkommen am Flughafen soll nun nach dem „absoluten Rekordjahr“ 2025 auf 30,5 Millionen sinken. Diese Größenordnung bezeichnete der Flughafen im Jänner als weiterhin hohes Niveau. (Quellen: Presseaussendungen des Flughafens vom 20.01.2026 und vom 19.08.2026) 5/7

Was diese Krone-Titelgeschichte nicht erzählt? Dem Land Niederösterreich und der Stadt Wien gehören jeweils 20 Prozent der Flughafen Wien AG. 1/7

Im vergangenen Jahr brachte diese Beteiligung Dividenden in Höhe von rund 27,7 Millionen Euro ein*. Die Kritik von Michael Ludwig (Stadt Wien) und Johanna Mikl-Leitner (Land Niederösterreich) ist also auch unter diesem Aspekt zu verstehen. 2/7

*2024 und 2025 betrug die Dividende jeweils 1,65 Euro pro Aktie. Stadt Wien und Land NÖ halten beide etwa 16,8 Millionen Aktien. 3/7

Dieses Foto, das „Heute“ auf Instagram verwendet, hat mit dem Spionagefall nichts zu tun. 1/5

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Dieses Foto, das „Heute“ auf Instagram verwendet, hat mit dem Spionagefall nichts zu tun. 1/5

Es stammt aus einem völlig anderen Kontext – nämlich aus einer Presseaussendung des Bundesministeriums für Inneres von 2023. 2/5

Es ging damals um einen möglichen Anschlag auf die Pride in Wien, der verhindert wurde. Die im Bild dargestellten Waffen sind Gasdruckwaffen und verbotene Hieb- und Stichwaffen. 3/5

Der betroffene Linzer Kindergarten feiert weiterhin Weihnachten und Ostern. Auch die Behauptung, dass der Nikolaus die Kinder nun „ohne Kreuz“ besuchen würde, ist falsch. 1/8

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Erst einen Tag später veröffentlicht der Exxpress einen neuen Artikel zur „Aufregung um Linzer Kindergarten“. Darin findet sich Leitners Stellungnahme an Stadtrat Raml. Eine ausdrückliche Korrektur des ersten Berichts findet sich darin nicht. 7/8

Der betroffene Linzer Kindergarten feiert weiterhin Weihnachten und Ostern. Auch die Behauptung, dass der Nikolaus die Kinder nun „ohne Kreuz“ besuchen würde, ist falsch. 1/8

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Eine entsprechende Stellungnahme findet sich auch im „Heute“-Artikel – sie wurde allerdings erst Stunden nach der Veröffentlichung nachträglich hinzugefügt. Vor der Veröffentlichung hat sich „Heute“ nicht im zuständigen Büro erkundigt, bestätigt uns Leitner. 5/8

In die Berichte von Exxpress und Co. schafft es die Richtigstellung allerdings nicht. 6/8

Der betroffene Linzer Kindergarten feiert weiterhin Weihnachten und Ostern. Auch die Behauptung, dass der Nikolaus die Kinder nun „ohne Kreuz“ besuchen würde, ist falsch. 1/8

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Die Linzer Vizebürgermeisterin Karin Leitner (SPÖ), die für die städtischen Kindergärten zuständig ist, bestätigt uns auf Anfrage: Ostern und Weihnachten werden wie bisher gefeiert – und auch der Nikolaus kommt wie gewohnt, also mit Kreuz. 3/8

Das Gerücht dürfte aus Elternkreisen stammen, aus denen sich jemand an den freiheitlichen Stadtrat Michael Raml gewandt hat. 4/8

Der betroffene Linzer Kindergarten feiert weiterhin Weihnachten und Ostern. Auch die Behauptung, dass der Nikolaus die Kinder nun „ohne Kreuz“ besuchen würde, ist falsch. 1/8

Diese „Informationen“ stammen aus einer FPÖ-Presseaussendung, über die zunächst die Gratiszeitung „Heute“ berichtet hat. 2/8

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Eine Doku über 1994, eine Schlagzeile für 2026: Oe24 titelt so, als würde ein neuer Film über Michael Schumacher Antworten darauf liefern, wie es ihm „wirklich“ gehe. 1/3

Eine Doku über 1994, eine Schlagzeile für 2026: Oe24 titelt so, als würde ein neuer Film über Michael Schumacher Antworten darauf liefern, wie es ihm „wirklich“ gehe. 1/3

In der Doku geht es allerdings nicht um Schumachers aktuellen Gesundheitszustand, sondern um den Anfang seiner Karriere. Informationen dazu, wie es ihm heute geht, gibt es nicht. Das räumt Oe24 im Artikel selbst ein: Die Frage nach seiner aktuellen Situation bleibe offen. Was für ein Clickbait. 2/3

Gegen den SPÖ-Vorsitz sei Markus Marterbauers Krebserkrankung „ein Lercherl“. Er selbst würde lieber die Onkologie wählen. Ein „Gerald, komm“ von Moderator Niki Fellner ist darauf die einzige Reaktion. Auch dieser Sender profitiert übrigens von öffentlichen Fördermitteln.

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Wie sucht der @derstandard.at Autoren aus? Liest da jemand, ob stimmt, was geschrieben wird. "Der Absatz in Europa stockt." Kurzrecherche: Von 2025 auf 2026 (Jänner bis heute) ist BEV Absatz in der EU um 44% gewachsen. Warum jemand mit Schwerpunkt Medizin und Gesundheit über Autos schreiben lassen?

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Wie viel muss die Öffentlichkeit über einen Fall von Kindesmissbrauch wissen – und ab wann wird die Berichterstattung zur Grenzüberschreitung? Wir haben uns angesehen, wie Medien im Fall Paal aus immer mehr intimen Details Stoff für Schlagzeilen zogen. Was das für den Opferschutz bedeutet:

kobuk.atFall Paal und die unrühmliche Jagd nach mehr Missbrauchsdetails •Im Fall Günther Paal machen Medien den Missbrauch an einem Kind zu einem Wettbewerb um immer schockierendere Enthüllungen.

Wie viel muss die Öffentlichkeit über einen Fall von Kindesmissbrauch wissen – und ab wann wird die Berichterstattung zur Grenzüberschreitung? Wir haben uns angesehen, wie Medien im Fall Paal aus immer mehr intimen Details Stoff für Schlagzeilen zogen. Was das für den Opferschutz bedeutet:

kobuk.atFall Paal und die unrühmliche Jagd nach mehr Missbrauchsdetails •Im Fall Günther Paal machen Medien den Missbrauch an einem Kind zu einem Wettbewerb um immer schockierendere Enthüllungen.

Fakt ist: Christa Pike wurde in den USA nicht wegen „Satanismus“, sondern wegen des Mordes an einer Klassenkameradin zum Tode verurteilt. Dennoch wird Pike in den Medien oft als „Satanistin“ bezeichnet. Warum? 1/4

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Aber: Ein satanistisches Mordmotiv wurde nie bewiesen. Es gibt hingegen konkrete Hinweise auf Eifersucht als zentrales Motiv. Warum Pike medial dennoch als „Satanistin“ gilt, hat andere Gründe. 3/4

Als Pike 1996 verurteilt wurde, herrschte in den USA die sogenannte „Satanic Panic“. Darunter versteht man die kollektive, gesellschaftliche Angst vor angeblichen satanistischen Kulten, die in den 1980er und 1990er Jahren stark präsent war. Sie prägt bis heute, wie über den Mord berichtet wird. 4/4

Fakt ist: Christa Pike wurde in den USA nicht wegen „Satanismus“, sondern wegen des Mordes an einer Klassenkameradin zum Tode verurteilt. Dennoch wird Pike in den Medien oft als „Satanistin“ bezeichnet. Warum? 1/4

Der Vorwurf ist nicht völlig aus der Luft gegriffen: Am Körper des Opfers fand man ein Pentagramm, das man als Hinweis auf Satanismus gedeutet hat. Pikes damaliger Freund, der am Mord beteiligt war und in lebenslanger Haft sitzt, hat sich zu der Zeit mit satanischer Symbolik auseinandergesetzt. 2/4

Täuscht die Krone hier ein wörtliches Zitat vor? 🤔 Eine Quelle für das Zitat im Titel gibt es nämlich nicht. 1/5

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Täuscht die Krone hier ein wörtliches Zitat vor? 🤔 Eine Quelle für das Zitat im Titel gibt es nämlich nicht. 1/5

Im Text wird lediglich ÖVP-Politikerin Christine Haberlander kritisch zum Pilotprojekt einer sechsjährigen Volksschule zitiert: 2/5

Im Ehrenkodex für die österreichische Presse steht: „Durch Anführungszeichen gekennzeichnete Zitate müssen so weit wie möglich den Wortlaut wiedergeben. Eine lediglich sinngemäße Wiedergabe darf nicht unter Anführungszeichen gesetzt werden.“ Den erkennt die Krone aber ohnehin nicht an. 3/5