Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation

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Wichtiges kommt zuerst. Verrät man aber alles direkt, bräuchte niemand mehr bis zum Ende lesen. Auch zwischendurch dürfen, und sollten, noch neue Informationen einfließen, die zu Aha-Momenten führen. Damit am Ende alle wichtigen Infos enthalten sind, kann man sich an den W wie W-Fragen orientieren.

Die interessierte Öffentlichkeit erreichen? Klingt sinnvoll, ist aber unkonkret. Menschen unterscheiden sich in Alter, Vorwissen, Interesse oder Einstellung. Unterschiedliche Zielgruppen bewegen sich zudem auf anderen Plattformen. Medium & Stil sollten deshalb an die Zielgruppe angepasst sein.

Die geneigte Leserschaft wird es zu schätzen wissen, wenn nicht ständig zwischen den Zeilen der sprichwörtliche Oberlehrer durchschimmert. Schlichte Aussagesätze können das vermeiden. So erlebe ich als Rezipient:in das gute Gefühl, etwas ebenfalls gewusst oder gerade dazugelernt zu haben.

Wir alle sind auf unseren Forschungsfeldern absolute Expert:innen. Da ist es besonders spannend, wenn auch andere darüber schreiben. Wie nehmt ihr diese Beiträge (egal ob Wisskomm oder Paper) aus eurem Feld wahr? Immer einer Meinung oder gibt es auch manchmal Beef? Erzählt uns davon! 👇 #Memetwoch

Nominalisierung kann dabei helfen, komplexe Inhalte kompakt zu bündeln. Es kann aber auch verschleiern, wer eigentlich handeln soll: „Nach erfolgter Prüfung kommt es zur Freigabe.“ Wer prüft? Und wer gibt frei? Mit Verben wird es oft klarer: „Nachdem Nora den Text geprüft hat, gibt sie ihn frei.“

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Nicht unbedingt. Aber zusammen können Bild und Sprache ziemlich viel. Eine Grafik erklärt Zusammenhänge, ein Foto weckt Aufmerksamkeit, ein Video macht Forschung lebendig. Dabei sollten sich verschiedene Elemente ergänzen, nicht miteinander konkurrieren.

Die Nobelpreise werden aktuell heiß diskutiert: Ein toller Anlass, um über Wissenschaft zu sprechen oder doch nur ein überholter Hype, der einige wenige Forschende feiert? Und warum gibt es eigentlich keinen vergleichbaren internationalen Preis für #Wisskomm? Schreibt uns eure Meinung am #Memetwoch!

Lebendige, anregende, interessante und abwechslungsreiche Texte können das Verstehen unterstützen. Leser:innen können dem Text leichter folgen und sich wissenschaftliche Inhalte besser erschließen. Einige Kniffe, die Lebendigkeit schaffen: B wie Beispiele, E wie Erzählungen oder Z wie Zitate.

Ein Komma am richtigen Platz – so wichtig fürs Textverständnis:  „Der wissenschaftliche Ausschuss rät ab, jetzt nach neuen Forschungsthemen zu suchen.”  „Der wissenschaftliche Ausschuss rät, ab jetzt nach neuen Forschungsthemen zu suchen.”

Immer wieder gibt große Diskrepanzen zwischen dem, was Wissenschaftler:innen raten und dem, was Politiker:innen umsetzen. Würdet ihr euch wünschen, dass die Wissenschaft größeren Einfluss auf die Politik hat, oder soll sie lieber nur beratend tätig sein? Schreibt es in die Kommentare! #Memetwoch

Checkst du? Altersgerechte Formulierungen und ein Sprachstil, der zur Zielgruppe passt, machen Inhalte oft nahbarer. Insbesondere auf Social Media erreicht man junge Menschen besser, wenn die Kombi aus Sprache, Bild und Ton passt.  Achtung Cringe! Nicht übertreiben – sonst wirkt’s unprofessionell.

Ihr wollt eure wissenschaftliche Expertise in politische Prozesse einbringen? Dann ist unser neuer Workshop "Wissenschaftliche Politikberatung" genau das richtige für euch. Am 25. und 26. November gibt's die Möglichkeit vor Ort in Berlin teilzunehmen. Alle Infos und Anmeldung ⬇️

Gute Wissenschaftskommunikation macht Forschung sichtbar, stärkt das Vertrauen in die Wissenschaft und fördert den gesellschaftlichen Dialog. Unser Grundlagen-Workshop vermittelt zentrale Kompetenzen für eine verständliche und zielgerichtete Kommunikation. 🙂💬

„Indirekte und direkte Rede können sich zusammen gut ergänzen”, sagen die Verfasser:innen dieser Praxistipps. Sprachliche Abwechslung sei wichtig, ergänzen sie. Der Text wirkt dadurch angenehmer und er liest sich besser.  Achtung: Bei indirekter Rede bitte dies sei verwenden und nicht dies wäre.

Die sachlichen Kommentarspalten? Der Ruhm, der Reichtum? Oder doch die extrem ausgeglichene Work-Life-Balance,? Spaß beiseite! Es gibt viele gute Gründe, auf Social Media für die Wissenschaft einzustehen. Was treibt euch an? Schreibt es in die Kommentare! #Memetwoch

Kursiv oder fett gesetzter Text, Zwischenüberschriften oder andere typografische Auszeichnungen machen zentrale Begriffe sichtbar. Für die Praxis gilt: Sparsam hervorheben, was beim Überfliegen für Orientierung sorgt. Zu viele Markierungen nehmen der Hervorhebung ihre Funktion.

Nur für reiche, besser gebildete Menschen? Gegen dieses elitäre Image der Kunst kämpft Jakob Schwerdtfeger. Als Pionier der Kunstcomedy erklärt er mit viel Humor Kunstgeschichte auf der Bühne & in den sozialen Medien. 🖼️🖌️ Bei Wisskomm.de war er im Interview, schaut mal rein! ⬇️🙂

Jakob Schwerdtfeger will die Kunst aus dem Elfenbeinturm holen und den Leuten "richtig Bock auf Kunst" machen. 🖼️🖌️🙌 Im Interview bei Wisskomm.de spricht er darüber, wie er Vorurteile gegenüber Kunst mit Humor und guter Kommunikation abbaut. Den Link dorthin findet ihr unten. ⬇️ Schaut rein! 🙂

Inklusive Sprache kann dazu beitragen, verschiedene Zielgruppen angemessen anzusprechen und sprachliche Ausgrenzung zu vermeiden. Für eine inklusive Ansprache können geschlechtsneutrale Formulierungen wie Forschende verwendet werden, sowie Formen mit Sternchen oder Doppelpunkt.

Sprache sollte an die Zielgruppe angepasst sein. Dazu hilft es, Fachwörter sparsam anzuwenden und in verständliche Sprache zu übersetzen. Ist ein Fachbegriff wirklich nötig, sollte er erklärt werden. Den Lesefluss kann es unterstützen, wenn das unbekannte Wort nicht direkt am Satzanfang steht.

Das letzte Wissenschaftsbarometer zeigte: Gut 25% der Befragten würden eher auf ihre Intuition und den gesunden Menschenverstand hören als auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Wie kommt es zu dieser Situation und was würdet ihr tun, um das zu ändern? Diskutiert mit uns in den Kommentaren. #Memetwoch

Eine Erzählung bettet Ereignisse in einen Kontext ein. Das kann Wissenschaft zugänglicher machen und Aufmerksamkeit erhöhen. Dazu reicht eine ganz einfache Struktur: Das ist die Ausgangslage. Aber hier gibt es ein Problem. Deshalb forschen wir daran, und so könnte die Lösung aussehen.

Wer tief im Thema steckt, läuft Gefahr, das Gegenüber mit dem eigenen Inhalt zu überfordern. Wir müssen uns die Frage stellen, was für unsere Zielgruppe wichtig ist. Bei der didaktischen Reduktion gilt also: Unwichtiges streichen, Kernaussagen herausarbeiten und Komplexes verständlich aufbereiten.