Max ✊🏽

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@maxnum.bsky.social

🚩 Aktivist /// 🗣️ „die Jugend“ /// 📍Lebend und politisch aktiv in Sachsen-Anhalt ———————— 📫 Anfragen über maximal-demokratisch@web.de

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Mehrere Personen und ich sind aus dem Orga-Team der „Gen Z regelt“-Proteste in Berlin ausgestiegen. Alle von mir geteilten Spendenaufrufe habe ich gelöscht. Grund sind erhebliche Zweifel an den für uns undurchsichtigen Organisationsstrukturen und Verantwortlichkeiten. Mehr dazu in Kürze.

Ich bin 17. Und die AfD im Kreistag Saalekreis um Hans-Thomas Tillschneider führt mich namentlich in einem Antrag an, mit dem sie unserer Partnerschaft für Demokratie „Weltoffener Saalekreis“ die Gelder streichen will. Als einzige Person. So sieht der Angriff auf die Zivilgesellschaft aus.

Zu den geleakten E-Mails der AfD will ich deutlich sagen: Es mangelt nicht an Erkenntnissen über die AfD. Es mangelt am politischen Willen, endlich Konsequenzen daraus zu ziehen.

Max ✊🏽 reposted

Der 17-jährige Max Schneller hat in Sachsen-Anhalt für die Demokratie gekämpft und Anfeindungen erlebt 👉 taz.de/!6222242/

Ich möchte etwas mit euch teilen, das ich euch eigentlich anders mitteilen wollte. Aber manchmal gibt es Dinge, die man nicht länger für sich behalten möchte.

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Denn ja, auch das spiegelt sich in den Betrieben wider. Ich habe selbst schon erlebt, wie abfällig über mein politisches Engagement und meine Parteizugehörigkeit gesprochen wurde.

Ihr werdet auch weiterhin von mir lesen, und ich werde weiterhin über die Landespolitik in Sachsen-Anhalt berichten. Denn gerade jetzt darf die Aufmerksamkeit für das, was hier passiert, nicht verschwinden.

Ich möchte etwas mit euch teilen, das ich euch eigentlich anders mitteilen wollte. Aber manchmal gibt es Dinge, die man nicht länger für sich behalten möchte.

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Ich will eine Perspektive. Und nicht in fünf Jahren immer noch ohne Berufsabschluss dastehen. Mein Plan ist es nicht, Sachsen-Anhalt für immer den Rücken zu kehren, sondern nur für die Dauer meiner Ausbildung. Und genau das mache ich jetzt. Mehr ist es nicht.

Ich bleibe Sachsen-Anhalt verbunden. Denn meine Oma lebt hier. Alex, Anja und viele weitere Menschen, die mir sehr nahestehen. Nur halte ich es aktuell nicht für förderlich, meine Ausbildung in einer Region zu beginnen, in der 49,3% der Wähler:innen ihre Zweitstimme der AfD gegeben haben.

Ich möchte etwas mit euch teilen, das ich euch eigentlich anders mitteilen wollte. Aber manchmal gibt es Dinge, die man nicht länger für sich behalten möchte.

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Ich bin kein Held und möchte auch keinen spielen. Ich möchte einfach ein Leben führen, in dem ich nicht irgendwann meine Ausbildung abbrechen muss, weil mich die psychischen Folgen der Bedrohungen dazu zwingen - wie im Frühjahr 2026.

Ich möchte irgendwann auch einmal für ein politisches Mandat kandidieren. Dafür möchte ich aber auch etwas in der Hand haben: einen Berufsabschluss. Denn auch die Zeit in der Politik ist begrenzt, und ich möchte für mein Leben danach abgesichert sein.

Ich möchte etwas mit euch teilen, das ich euch eigentlich anders mitteilen wollte. Aber manchmal gibt es Dinge, die man nicht länger für sich behalten möchte.

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Was niemand sieht, ist der Max, der sich eine Therapie gesucht und gehofft hat, dass es irgendwann besser wird. Aber wie auch? Wie soll es besser werden, wenn ich jeden Tag an den Ort zurückkehre, der für mich längst zu einem Auslöser meiner Angst geworden ist: mein eigenes Zuhause.

Ich möchte kein Mitleid. Und sicherlich wusste ich, dass die Öffentlichkeit auch ihre Schattenseiten hat. Aber ich erwarte zumindest ein bisschen Verständnis dafür, dass auch ich auf meine Gesundheit achten und mich selbst schützen muss. Denn auch meine Belastbarkeit hat Grenzen.

Ich möchte etwas mit euch teilen, das ich euch eigentlich anders mitteilen wollte. Aber manchmal gibt es Dinge, die man nicht länger für sich behalten möchte.

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Von Menschen, die um Längen älter sind als ich. Die eine Familie hinter sich haben, die ihnen Rückhalt gibt. Die nicht in der Öffentlichkeit stehen und nicht mit den Konsequenzen leben müssen, die diese Offentlichkeit mit sich bringt.

Und ja, ich verstehe, dass es aus einer solchen Position heraus einfacher ist, meine Entscheidung zu kritisieren. Was keiner sieht, ist der Max, der abends in seinem Bett liegt und seit den nächtlichen Klingelvorfällen Unruhig wird, sobald auch nur ein Schritt auf der Straße zu hören ist.

Ich möchte etwas mit euch teilen, das ich euch eigentlich anders mitteilen wollte. Aber manchmal gibt es Dinge, die man nicht länger für sich behalten möchte.

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Die Erwartungen, die andere an mich stellen - aber eben auch die, die ich selbst an mich stelle. Ich bin 17. Ich darf Fehler machen, ich darf überfordert sein und ich darf auch einfach mal nur ein Jugendlicher sein.

Im Moment ernte ich für meine Entscheidung im Privaten vor allem Unverständnis. Oft von Menschen, die sich in einer noch privilegierteren Situation befinden als ich. Und das tut weh, weil ich mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe und sie auch nicht aus einer Laune heraus treffe.

Ich möchte etwas mit euch teilen, das ich euch eigentlich anders mitteilen wollte. Aber manchmal gibt es Dinge, die man nicht länger für sich behalten möchte.

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Ich bin auch nur ein Mensch. Und ja, ich bin auch erst 17. Ich glaube, ich habe irgendwann verlernt, dass ich das überhaupt sein darf. Dass ich einfach 17 sein darf. In einer sicheren Umgebung, mit Fürsorge und mit Menschen, die mich auffangen, wenn ich selbst nicht mehr weiterweiß.

Mein Alter ist kein Aushängeschild, und ich wünsche mir, dass ich es nicht ständig erwähnen muss, um ernst genommen zu werden. Gleichzeitig glaube ich, dass es an der Zeit ist, die Erwartungen an mich zu hinterfragen.

Ich möchte etwas mit euch teilen, das ich euch eigentlich anders mitteilen wollte. Aber manchmal gibt es Dinge, die man nicht länger für sich behalten möchte.

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Und genau in diesem Klima habe ich nun ein Jahr gelebt. Allein, mit 16 und 17 Jahren. Ohne familiären Rückhalt, ohne Menschen, die mich auffangen können. In einer eigenen Wohnung, in einer Kreisstadt in Sachsen-Anhalt.

Mit nächtlichen Klingelaktionen vor meiner Haustür, mit Morddrohungen, Gewaltandrohungen und Beleidigungen. Und mit einer psychologischen Therapie, um all das irgendwie verarbeiten zu können.

Ich möchte etwas mit euch teilen, das ich euch eigentlich anders mitteilen wollte. Aber manchmal gibt es Dinge, die man nicht länger für sich behalten möchte.

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Ehrlicherweise dachte ich bis zum 06.09. um 18 Uhr: Es wird keine AfD-Regierung geben. Heute muss ich mir eingestehen, dass ich falsch gelegen habe. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Und ich wäre naiv, wenn ich die Realität weiter verdrängen würde.

Und vielleicht wird es eine AfD-Regierung geben, vielleicht auch nicht. Das werden wir erst mit der Wahl des Ministerpräsidenten im Dezember wissen. Was wir allerdings schon jetzt erleben, ist ein gesellschaftliches Klima, das von Hass und Gewalt geprägt ist.

Ich möchte etwas mit euch teilen, das ich euch eigentlich anders mitteilen wollte. Aber manchmal gibt es Dinge, die man nicht länger für sich behalten möchte.

Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, für die Dauer einer Ausbildung - voraussichtlich drei bis vier Jahre - aus Sachsen-Anhalt wegzuziehen.

Und ja, an dieser Stelle muss ich mich selbst fragen, wie glaubwürdig ich bin, wenn ich vor der Wahl ausdrücklich davon abrate, Sachsen-Anhalt zu verlassen, und nun selbst diese Entscheidung treffe.

Heute will man das Opfer zum Täter machen. AfD und BSW wollen Waffenlieferungen an die Ukraine stoppen, nicht humanitäre Finanzhilfen einstellen und Sanktionen gegen Russland aufheben. Doch Russland hat diesen Angriffskrieg begonnen - nicht die Ukraine. Frieden braucht Verantwortung.

Max ✊🏽 reposted

Wenn sich ein Rechtsextremer in Deutschland zum Ministerpräsidenten wählen lassen will, bleiben Demokrat:innen im Saal und stimmen mit Nein.

Gestern Nacht sank das Fieber auf 38 °C. Jetzt bin ich wieder bei über 39 °C und mein Gesicht glüht. 🫣 Mir wäre eine normale Erkältung lieber, aber Fieber mit Schüttelfrost ist echt beschissen. Einerseits friere ich wie Sau, andererseits ist mir richtig, richtig warm. 🫪

Noch nie so eine wilde Nacht gehabt: zum Abend hin 40°C Fieber. 116117 angerufen. Dann zur Notfallapotheke. Es ist so ätzend. „Richtig krank“ 2026: ✅

Es waren Jüdinnen und Juden, die heute verhindert haben, dass sieben Jahre nach dem rechtsextremen und antisemitischen Anschlag von Halle (Saale) und Landsberg-Wiedersdorf erneut ein Rechtsextremist ihre Synagoge betritt. Danke für diesen Mut. Unsere Gesellschaft kann von euch nur lernen.

Weil Menschen offenkundig fehlerfrei sind: In der Eilmeldung der MZ von 12:04 Uhr stand diese wichtige Informationen, dass jüdische Studierende Tillschneider den Zugang zur Synagoge verweigert haben, noch nicht drin. Die Vorwürfe, ich würde Jüd*innen unsichtbar machen, sind schlicht nicht fair…

Mutige Menschen haben dem rechtsextremen Landtagsvizepräsidenten Hans-Thomas Tillschneider den Zutritt zur Synagoge in Halle (Saale) verweigert. Und ja, völlig zu Recht! Rechtsextreme haben bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer eines rechtsextremen Anschlags nichts zu suchen.

Wenn im Haushalt 2027 bei „Demokratie leben!“ 20 Millionen Euro weggekürzt werden, dann braucht auch die SPD nicht symbolisch die Nationalhymne zu singen. Dann hat sie die verschissene Verantwortung, dafür zu sorgen, dass diese Kürzungen nicht mit ihren Stimmen beschlossen werden.

Der SPD-Kandidat Prof. Dr. Willingmann wurde nicht gewählt. Jetzt gibt es nur AfD, AfD & CDU im Präsidium. Wann ist eigentlich dieses „Nie wieder ist jetzt“?

War Putin eigentlich bei der Ergebnisverkündung von Tillschneider auch im Landtag anwesend? Wäre nur konsequent gewesen. Es ist einfach beschämend und macht mich sprachlos.

Nun ist es passiert. Die AfD stellt erstmals einen Landtagspräsidenten. Klingbeil, Merz und die Bundesregierung können sich ihre betrübten Statements jetzt sparen. Für mich trägt diese Koalition politische Mitverantwortung dafür, dass wir heute an diesem Punkt stehen. Spart euch die Betroffenheit.

Und es geht direkt weiter: Hans-Thomas Tillschneider soll Landtagsvizepräsident werden. Ausgerechnet ein AfD-Politiker, der Putins Russland als gesellschaftspolitisches Vorbild für Deutschland dargestellt hat. Ob er gewählt wird, ist nicht unwahrscheinlich. Seine Kandidatur steht jedenfalls.

Die CDU enthält sich zur Landtagspräsidentenwahl in LSA, weil ihre Stimmen „nicht benötigt“ werden. Was ist das bitte für eine Haltung? Es geht nicht darum, ob eure Stimmen gebraucht werden. Es geht darum, ob ihr einem AfD-Landtagspräsidenten widersprecht. Enthaltung ist hier keine Haltung!

Es ist super, dass ihr mich markiert, aber ich glaube, viele von euch vergessen, dass ich erst 17 bin. Ich war an dem Tag nicht wahlberechtigt und darf/kann daher auch kein „Einspruch“ einlegen.

Charles Waldorf@waldorfcharles.bsky.social

„Staatsrechtler bezweifeln die Gültigkeit der Wahl in Sachsen-Anhalt.“ Es geht wohl um illegale AfD-Wahlkampfinanzierung aus Mitteln der Fraktion und damit aus Steuergeldern. Dadurch sei die Chancengleichheit der Parteien verletzt. Das Risiko einer erfolgreichen Anfechtung der Wahl sei erheblich.