Machine Against the Rage

Machine Against the Rage

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Online-Magazin für digitale Konfliktforschung: Datenanalysen zu Hass und Desinformation | Untersuchungen des politischen Streits darüber. Based @idz-jena.bsky.social / CRI. Gef. v. »Demokratie leben!« des BMBFSFJ. Website: http://machine-vs-rage.net.

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Machine Against the Rage ist wieder da und zwar in neuem Design und mit einer neuen Ausgabe. Fokus-Thema dieses Mal: Antisemitismus auf TikTok. Wie verbreiten sich antisemitische Inhalte? Und was macht sie populär? Dazu haben wir uns durch mehrere Tausend TikToks gegraben und Inhalte kodiert.

Nur 17 Beiträge riefen direkt zur Wahl rechter Listen auf. Der AfD-nahe Verein Zentrum erzeugt kaum eigene Reichweite: Ein Höcke-Post zu einem Wahlerfolg erreichte rund 29.000 Aufrufe, weit mehr, als Zentrum selbst je schafft. www.otto-brenner-stiftung.de/dossiers/sho...

otto-brenner-stiftung.deDie extreme Rechte bei den Betriebsratswahlen - Aktivitäten im digitalen RaumAnalyse rechtsextremer Online-Aktivitäten zu den Betriebsratswahlen 2026. Untersucht wurden die Aktivitäten von über 4.000 Kanälen auf der Telegram.

Die Auffassung, es würden im Netz unliebsame Meinungen unterdrückt, geht oft einher mit dem Vorwurf der Zensur. Aber wen sieht man davon betroffen, wer gilt als Zensor und worauf bezieht sich der Vorwurf konkret? In der aktuellen Ausgabe von MATR schauen wir uns das genauer an. 1|

Ziel der Analyse war es, zu entschlüsseln, welche normativen Spannungen sich hinter dem Vorwurf verbergen. Denn der Begriff unterliegt stets Deutungskämpfen: Zwischen Vorstellungen staatlicher Repression und sozialer Kontrolle fungiert er auch als Chiffre für bedrohte Meinungsfreiheit. 2|

Genutzt wird ein »Juice«-Emoji, gemeint sind »Jews«: Auf TikTok kursieren viele antisemitische Codes. Unser Gastbeitrag für @zeit.de zeigt die Dynamiken hinter deren Verbreitung auf und wie Antisemitismus hier populär wird. www.zeit.de/digital/2026...

zeit.deAntisemitische Codes auf TikTok: Antisemitismus im HochformatGenutzt wird ein »Juice«-Emoji, gemeint sind »Jews«: Auf TikTok kursieren viele antisemitische Codes. Eine Untersuchung nimmt einschlägige Hashtags genauer in den Blick.

Machine Against the Rage ist wieder da und zwar in neuem Design und mit einer neuen Ausgabe. Fokus-Thema dieses Mal: Antisemitismus auf TikTok. Wie verbreiten sich antisemitische Inhalte? Und was macht sie populär? Dazu haben wir uns durch mehrere Tausend TikToks gegraben und Inhalte kodiert.

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➡️ Antisemitische TikToks erhalten durchschnittlich einige Tausend Views, es gibt aber auch Beiträge mit millionenfacher Reichweite. Die Accounts, die besonders viele antisemitische Aufrufe produzieren, sind ideologisch schwer einzuordnen.

Machine Against the Rage ist wieder da und zwar in neuem Design und mit einer neuen Ausgabe. Fokus-Thema dieses Mal: Antisemitismus auf TikTok. Wie verbreiten sich antisemitische Inhalte? Und was macht sie populär? Dazu haben wir uns durch mehrere Tausend TikToks gegraben und Inhalte kodiert.

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Unsere Ergebnisse: Antisemitische Inhalte verbreiten sich am besten in Verbindung mit Codes aktueller Social Media Trends: Von Goyslop und Saftpaketen bis nach Agartha entwickelt sich eine ganz eigene Digitalkultur, die antisemitischen Hass als viralen Spaß verbreitet.

➡️ In eindeutig antisemitischen Beiträgen finden wir klassische Klischees besonders häufig, in uneindeutigen Beiträgen dominieren Holocaust-Relativierungen – oft in Codes, Emojis und Hashtags ausgedrückt.

Machine Against the Rage ist wieder da und zwar in neuem Design und mit einer neuen Ausgabe. Fokus-Thema dieses Mal: Antisemitismus auf TikTok. Wie verbreiten sich antisemitische Inhalte? Und was macht sie populär? Dazu haben wir uns durch mehrere Tausend TikToks gegraben und Inhalte kodiert.

Den Ausgangspunkt bilden einschlägige 34 Hashtags, die potenziell auf antisemitisches Material hindeuten. Diese haben wir in verschiedenen Schritten gefiltert. Der finale Korpus betrug über 20.000 TikTok Beträge, von denen eine Zufallsstichprobe von mehr als 2400 TikToks gezogen wurde.

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Today my colleague Wyn Brodersen & I published the Handbook on Online Antisemitism for the EU Knowledge Hub on Prevention of Radicalisation. We focus on the intersection of digital cultures, extremism & antisemitism + explain why AS is so persistent online home-affairs.ec.europa.eu/whats-new/pu...

home-affairs.ec.europa.euHandbook on Online AntisemitismThis handbook introduces contemporary expressions of antisemitic hate online and unfolds the dynamics of digital communication that accelerates it. Recurring trends, materials, and practices in expres...

Wie gern würde man nicht in die Feeds anderer Leute schauen, um zu verstehen, wie sich politische Meinungen formieren. Genau das macht jetzt Feedwatch möglich: Eine App, die zu mehr Medienkompetenz beiträgt. Wir freuen uns, beim Aufbau der App unterstützt zu haben machine-vs-rage.net/blog/social-...

machine-vs-rage.netSocial Media durch andere Augen: Filterblasen werden erfahrbar – mit der Feedwatch-AppAlle sprechen über Filterblasen – aber wie sehen sie eigentlich konkret aus? Feedwatch verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit Nutzungserfahrung und macht politische Informationsräume in sozialen...

In unserem Use Case Format unterstützen zivilgesellschaftliche Projekte zur Stärkung der Demokratie im digitalen Raum. In vier Jahren begleiteten wir insg. acht Use Cases – u. a. zu islamistischen Narrativen, Hate Raids im Gaming & rechtsextremer Spendenfinanzierung. #9: Feedwatch 👉 www.feedwatch.eu

feedwatch.euFeedwatch | Social Media abseits deiner FilterblaseFeedwatch zeigt, wie Social Media aus einer gemeinsamen Welt getrennte Realitäten macht. Für einen aufgeklärten Nachrichtenkonsum. Für eine selbstbestimmte Meinungsbildung.

Wir diskutierten, wie sich die Ergebnisse konkret in die tägliche Arbeit übersetzen lassen & wo Forschungsbedarf besteht. Fazit: Das Problembewusstsein ist groß. Zugleich zeigen sich Lücken bei der Berücksichtigung von Forschungsergebnissen zu Desinformation, Online-Extremismus & KI in der Praxis.

Die Deepfake-Debatte legt nahe: Generative KI wird politisch vor allem zur Täuschung eingesetzt. Aber stimmt das? Ein Artikel von Christian Donner & Lena-Maria Böswald zeigt: Risiken liegen nicht nur in Manipulation, sondern auch in subtiler Normalisierung & emotionaler Mobilisierung.

Ihre Analyse KI-generierter Bilder von rechtsalternativen Telegram-Akteuren zeigt: Klassische Deepfakes (fotorealistische Täuschung) machten 2024 nur einen kleinen Teil aus. KI-Bilder dienen u. a. Markenbildung, visueller Signatur, günstiger Bildproduktion & Aufmerksamkeit.

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Forschung zeigt jedoch: Besonders anfällig für digitale Desinformation ist eine Gruppe mit hohem Nachrichtenkonsum und großer Distanz zu Institutionen. Desinformation verstärkt meist bestehende Einstellungen, statt sie zu verursachen. Ihre Wirkung ist also eher spiegelnd als auslösend.

Ja, Desinformationen können demokratische Prozesse stören und sozialen Zusammenhalt gefährden – etwa wenn Fakten fehlen oder Gruppen aus Diskursen verdrängt werden. Aber: Empirisch lassen sich solche direkten Effekte bislang eher selten nachweisen.

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Replying to @wi-rex.bsky.social

Mit einem Fokus auf den Transfer zu pädagogischen Fachkräften hat @machine-vs-rage.net einen Atlas zu Desinformation und KI veröffentlicht und widmet sich dabei den Themenbereichen Verbreitung und Wahrnehmung von Desinformation und KI sowie hilfreichen Kompetenzen: atlas.machine-vs-rage.net

atlas.machine-vs-rage.netAtlas - toneshiftWahrheit und Wissen im digitalen Wandel Die Digitalisierung verändert, wie wir Wissen erwerben und uns eine Meinung bilden. Gerade für pädagogische Fachkräfte stellt sich die Frage, wie sie die damit ...

Desinformation & KI: Dieser Zusammenhang sorgt für Unbehagen. Die Deepfake-Episode auf Grok unterstreicht es. Doch wie weit sind solche Inhalte verbreitet? Wie wirken sie? Dem geht der erste Schwerpunkt des Atlas: Wahrheit und Wissen im digitalen Wandel nach atlas.machine-vs-rage.net/ki-und-desin...

atlas.machine-vs-rage.netDesinformation und KI - toneshiftImmer häufiger wird KI für die Erzeugung und Verbreitung von Desinformation eingesetzt. Hier kondensieren wir aktuelle Forschungsergebnisse.

Ein Fokus liegt hierbei auf Verständlichkeit und Praxisnähe, um Klarheit zu schaffen und mehr Sicherheit im Umgang mit Desinformation, KI und Deepfakes zu ermöglichen. 19 Fragen organisieren die (aus unserer Sicht) drängendsten Fragen der Rubriken: Verbreitung, Wahrnehmung und Kompetenzen im Umgang

Besonders spannend: der Vortrag der Bildungsinitiative SPREUWEIZEN. Hier ging es darum, dass Desinformation auch über (negative) Emotionen transportiert wird – und darum, wie emotionales Pre- und Debunking im schulischen Bildungskontext umgesetzt werden kann. 2|3

Wissen schafft Gesellschaft: Unter diesem Motto stand eine Veranstaltung letzte Woche im österreichischen Villach. Veranstaltet von Landschaft des Wissens | Wissenschaftsverein Kärnten, ging es um die Frage, wie soziale Medien die Demokratie bedrohen. 1|5

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Die Veranstaltung war der zweite Teil einer Veranstaltungsreihe mit dem Titel »Radikalisierung: Gefahr für die Demokratie?« Eingeleitet wurde sie Anfang November mit Vorträgen zum Thema »radikalisierte Männlichkeit«. 4|5

Wissen schafft Gesellschaft: Unter diesem Motto stand eine Veranstaltung letzte Woche im österreichischen Villach. Veranstaltet von Landschaft des Wissens | Wissenschaftsverein Kärnten, ging es um die Frage, wie soziale Medien die Demokratie bedrohen. 1|5

Sein Vortrag fragte, wie soziale Medien polit. Emotionalisierung befeuern und damit v.a. Bedrohungsnarrativen (etwa rechtsextremer o. islamistischer Art) neue Potentiale verleihen. Eingegangen wurde auch auf das Problem, wie die Gegenbewegungen ebenfalls polarisierend wirken. 3|5

Mit den »Overviews« bietet der MATR-Blog ein Format, um komplexere Forschungsfragen und den Forschungsstand kritisch zu diskutieren. Die Beiträge sollen Orientierung geben, Probleme der Forschungsarbeit behandeln und Lücken identifizieren. 2|2

machine-vs-rage.netEngine Room: Der MATR-BlogVon der Analyse aktueller Entwicklungen über die Diskussion von Forschungsfragen bis zur kritischen Kommentierung des Arbeitsfelds: Hier bieten wir Einblicke in den Maschinenraum der digitalen Konflik...

Zum Abschluss des MATR-Relaunchs mit dem neuen Policy Brief gibt es auf unserem Blog noch einen Übersichtsartikel. Zu den Inhalten der achten Ausgabe. Und zum Drumherum. An der nächsten Ausgabe wird bereits geschraubt. Rückmeldungen, Anregungen und Vorschläge sind stets willkommen.

machine-vs-rage.netRelaunch Accomplished: Der neue MATR-Zyklus hat begonnenMit dem Erscheinen des neuen Policy Brief, der die Ergebnisse unserer Fokus-Analyse zu Community Notes zusammenfasst, ist die Arbeit an der achten MATR-Ausgabe abgeschlossen. Hier noch ein Überblick z...