Gabriela Greilinger

Gabriela Greilinger

@gabrielagreilinger.com

Doctoral candidate, researching what happens when the far right is in power | Radicalism/extremism & democracy, pol behaviour, "gender stuff" | Rooted in 🇦🇹🇭🇺, now in 🇺🇸 | views mine but often based on research | #firstgen Arbeiterkind gabrielagreilinger.com

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Excited to share our new working paper with @benyoel.bsky.social: we analyse public opinion dynamics around the consequential election in Hungary last April and specifically look at (anti-)democratic attitudes in the aftermath of Orbán's defeat. Available here: papers.ssrn.com/sol3/papers....

papers.ssrn.comDemocratic Attitudes When Backsliding Reverses: Evidence from HungaryIncreasingly, opposition actors in settings undergoing democratic backsliding have been able to unseat anti-democratic incumbents. But unseating an anti-democra
Ben Yoel@benyoel.bsky.social

How do elections in backsliding settings shape attitudes toward democracy? @gabrielagreilinger.com and I fielded two surveys: 1 pre/post & 1 after Hungary's election. In short, elections appear to increase satisfaction among winners, even months after. Working paper: papers.ssrn.com/sol3/papers....

More evidence of the downstream effects of far-right electoral victories: increased discrimination by street-level bureaucrats in access to healthcare, undermining "impartiality and equal access to essential services". doi.org/10.1017/S000...

#OpenAccess from @apsrjournal.bsky.social - When Politics Enters the Waiting Room: Far-Right Electoral Victories Exacerbate Discrimination in Access to Healthcare - https://cup.org/4zar1W1 - @mschaeffer.bsky.social, @alessioromarri.bsky.social, DINA ROSENBERG & KRZYSZTOF KRAKOWSKI #FirstView

"Our findings reveal that individuals with West-African accents, compared to native-Italian callers, experienced significantly more discouraging responses to requests for service and heightened scrutiny—both in terms of eligibility, but also including unjustified requests not legally required (...)"

Yes, Tisza had a prominent leader. But it wouldn't have succeeded without the on-the-ground mobilisation by over 2,000 semi-autonomous local groups (Tisza Islands). In the end, it was (also) civil society mobilisation that defeated Orbán.

Oliver Grimm@grimmse.bsky.social

Isn't it interesting that in Hungary and Serbia, two completely opposite models of organising a political movement managed to beat autocratic leaders? In Hungary, the Tisza Party was entirely designed around a prominent leader. In Serbia, the Student Movement (for good reasons) refused to have one.

Calling for "charisma" in opposition leadership is also incredibly bad advice, because "charisma" and "charme" are notoriously hard to measure (what does this mean and look like?) and highly subjective.

Oliver Grimm@grimmse.bsky.social

I'm wondering what all those political analysts and consultants who, after Péter Magyar's victory in Hungary concluded that an opposition movement needs a charismatic leader to succeed, are making of the Serbian case (I'm sure they're making something billable of it. They have clients, after all.)

In fact, this is the hallmark of competitive authoritarian regimes: elections still exist, but they are unfair (skewed media landscape, regime pressure, etc.), while there is also distrust and anxiety over whether the regime will accept defeat.

Gern geschehen übrigens. 🍯

Gabriela Greilinger@gabrielagreilinger.com

Stellt euch vor, es ist Sonntag, ihr hattet 3 Stunden Schlaf und grad vorhin ist euch ein volles Glas Honig aus der Hand gefallen und am Küchenboden zersprungen. Hoffen wir mal, Scherben bringen wirklich Glück. Für Brasilien und Serbien.

I do hope pro-democratic parties take note. Young generations are the future of democracy and carry enormous mobilisation potential.

Gabriela Greilinger@gabrielagreilinger.com

Forever in awe of young people who stood up for democracy, relentlessly protesting and mobilising for years against a corrupt, authoritarian regime. #Serbia

Stellt euch vor, es ist Sonntag, ihr hattet 3 Stunden Schlaf und grad vorhin ist euch ein volles Glas Honig aus der Hand gefallen und am Küchenboden zersprungen. Hoffen wir mal, Scherben bringen wirklich Glück. Für Brasilien und Serbien.

Gabriela Greilinger reposted

Es ist schon bemerkenswert, dass die AfD, die vom deutschen Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, sich bei der FPÖ Tipps zum Erfolg geholt und sich an ihr orientiert hat. Wie so oft sollte die Frage lauten: Was sagt das über die FPÖ aus?

derstandard.atAfD-Leaks: Weidel bat Vilimsky, in Vortrag gegen Parteikollegen Stimmung zu machenDas Konvolut der mehr als 421.000 Mails, die Hacker offenbar von der AfD erbeuteten, zeigt, wie sich der heute dominierende rechtsextreme AfD-Flügel an der FPÖ orientierte

Es ist schon bemerkenswert, dass die AfD, die vom deutschen Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, sich bei der FPÖ Tipps zum Erfolg geholt und sich an ihr orientiert hat. Wie so oft sollte die Frage lauten: Was sagt das über die FPÖ aus?

derstandard.atAfD-Leaks: Weidel bat Vilimsky, in Vortrag gegen Parteikollegen Stimmung zu machenDas Konvolut der mehr als 421.000 Mails, die Hacker offenbar von der AfD erbeuteten, zeigt, wie sich der heute dominierende rechtsextreme AfD-Flügel an der FPÖ orientierte

Bin übrigens ebenfalls schon lange der Ansicht, dass man sich um die Liberalisierung des Staatsbürgerschaftsgesetzes kümmern sollte. Es ist demokratiepolitischer Wahnsinn, dass Menschen, die seit Jahrzehnten hier leben, Steuern zahlen, evtl. sogar hier geboren sind, kaum Mitbestimmungsrecht haben.

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Insofern gut, wenn das nun (halbwegs) ernsthaft politisch diskutiert wird. Das Argument hier unten finde ich allerdings wenig überzeugend. Es geht nicht (nur) um irgendein vages Zugehörigkeitsgefühl, sondern um Demokratie und demokratische Rechte und Schutz.

(Auch etwas lustig, von welcher Partei der Vorwurf mit dem "altmodischen Denken" kommt. Die Argumentationslinie ist schon etwas opportunistisch, fast schon manipulativ, jedenfalls scheinheilig).

Bin übrigens ebenfalls schon lange der Ansicht, dass man sich um die Liberalisierung des Staatsbürgerschaftsgesetzes kümmern sollte. Es ist demokratiepolitischer Wahnsinn, dass Menschen, die seit Jahrzehnten hier leben, Steuern zahlen, evtl. sogar hier geboren sind, kaum Mitbestimmungsrecht haben.

Ca. 1,5 Millionen Menschen in Österreich haben kein Mitbestimmungsrecht und keine Möglichkeit, über ihre Rechte und ihren Schutz mitzubestimmen. Das ist ein Mitgrund dafür, dass Kickl überhaupt so stark werden kann und womöglich irgendwann seine Remigrationsfantasien umsetzen kann.

Ich könnte euch von der breiten Literatur erzählen, die darauf hindeutet, dass Zeiler hier falsch liegt, aber ich hab letztens gelernt, dass Fakten niemanden interessieren/Männer es besser wissen, also belasse ich es bei: Jahrzehnte Third-Way-Sozialdemokratie und seht euch an, wo wir gelandet sind.

Former Austrian People's Party Chancellor Sebastian Kurz is actually far-right, exhibit 13264492. By the way, the video he reshared on social media is the same one that members of the Austrian far-right FPÖ shared. Birds of a feather... 🪶

derstandard.atAltkanzler Kurz befürchtet bürgerkriegsähnliche Szenen in WienFür den früheren ÖVP-Obmann sind die Proteste in Frankreich die "Konsequenz von fast zwei Jahrzehnten gescheiterter Einwanderungspolitik". Belege dafür existieren nicht

Unsurprisingly, the current People's Party chancellor and the Family/Integration minister are spreading the same nativist narrative about the protests in France.

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@tabouchadi.bsky.social und ich schlagen einen neuen Blick auf das Verhältnis von Arbeiter:innen und AfD vor. Die Arbeiterklasse ist nicht nach rechts gerückt. Stattdessen wurde ihr rechter Flügel mobilisiert, ihr linker demobilisiert. Für linke Parteien birgt das strategische Potenziale. Mehr hier:

republik.chDie Arbeiterklasse ist nicht rechtsTrotz der AfD-Erfolge sind die Arbeiter nicht an den Rechts­radikalismus verloren. Was muss die Linke nun tun?
Linus Westheuser@lwestheuser.bsky.social

Man sieht auch absolut keinen Rechtsruck unter Arbeiter:innen, wenn man Rechts-Links-Positionierungen anschaut. Der Teil der Arbeiterklasse, der vorher schon rechts war, hat in der AfD eine Partei gefunden. Linke Arbeiter wurden dagegen vergessen und demobilisiert.

Pläne zu Spitalsschließungen/-zusammenlegungen und Reformen (Stichwort Leitspital) werden primär aus Sicht der Wirtschaftlichkeit und Effizienz bewertet. Auch wenn es sich um wichtige Maßnahmen handelt, sollte man anmerken, dass diese Entscheidungen politisch relevant sein können (für Wählerinnen).

derstandard.atKleines Spital, große Sorgen: Was es für Menschen in Gmünd bedeutet, ihr Krankenhaus zu verlierenIn Gmünd in Niederösterreich soll das Spital nahe der Grenze zu Tschechien bis 2030 schließen. Die Stadt wehrt sich mit einer Klage. Die Wut richtet sich auch gegen die Bürgermeisterin
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Das heißt natürlich nicht, dass man keine Reformen umsetzen soll, sondern dass man sich vielleicht genau überlegen sollte, wie man Pläne dieser Art kommuniziert (wie man beim Leitspital Liezen in der Steiermark schon gesehen hat). Am besten, bevor die FPÖ mit ihrem eigenen Spin kommt.

Pläne zu Spitalsschließungen/-zusammenlegungen und Reformen (Stichwort Leitspital) werden primär aus Sicht der Wirtschaftlichkeit und Effizienz bewertet. Auch wenn es sich um wichtige Maßnahmen handelt, sollte man anmerken, dass diese Entscheidungen politisch relevant sein können (für Wählerinnen).

derstandard.atKleines Spital, große Sorgen: Was es für Menschen in Gmünd bedeutet, ihr Krankenhaus zu verlierenIn Gmünd in Niederösterreich soll das Spital nahe der Grenze zu Tschechien bis 2030 schließen. Die Stadt wehrt sich mit einer Klage. Die Wut richtet sich auch gegen die Bürgermeisterin

Es gibt mittlerweile eine Reihe von Studien, die sich mit sog. "public service deprivation" und dem Aufstieg von Rechtsaußenparteien beschäftigen. Insgesamt zeigen sie alle, dass ein verschlechterter Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen den Zuspruch für diese Parteien verstärken kann.

Gabriela Greilinger reposted

Sehr wichtiger Artikel zum christlichen Fundamentalismus, der leider viel zu oft ignoriert wird. Die christlichen Rechten sind international sehr gut miteinander vernetzt und mobilisieren politisch gegen die Rechte von Frauen und der LGBT+ Community. Ja, auch das ist eine Gefahr für die Demokratie.

derstandard.atChristliche Rechte wollen den Gottesstaat, ein "katholisches Kopftuch" und Tod für "Häretiker"Theologinnen warnen vor dem unterschätzten Einfluss der christlichen Rechten, die Milliardengelder in ihre Agenden pumpen. Ihre weltweite Vernetzung macht sie besonders gefährlich

Gabriela Greilinger reposted

Björn Höcke talks about the great replacement and demographic change, citing the Demography Dashboard published by the "Institute for Remigration", a pseudoscientific lobby organisation founded by Martin Sellner. AfD no longer even pretends to keep any distance from the right-wing extremist milieu.

Sehr wichtiger Artikel zum christlichen Fundamentalismus, der leider viel zu oft ignoriert wird. Die christlichen Rechten sind international sehr gut miteinander vernetzt und mobilisieren politisch gegen die Rechte von Frauen und der LGBT+ Community. Ja, auch das ist eine Gefahr für die Demokratie.

derstandard.atChristliche Rechte wollen den Gottesstaat, ein "katholisches Kopftuch" und Tod für "Häretiker"Theologinnen warnen vor dem unterschätzten Einfluss der christlichen Rechten, die Milliardengelder in ihre Agenden pumpen. Ihre weltweite Vernetzung macht sie besonders gefährlich

Im österreichischen Parlament gibt es keine Ordnungsrufe, wenn man rechtsextremes Vokabular ("Remigration") verwendet. Aber es gibt Ordnungsrufe vom Zweiten Nationalratspräsidenten, der der Volkspartei angehört, wenn man die FPÖ als rechtsextrem bezeichnet. Auch ein Statement.

Lukas Hammer@lukashammer.bsky.social

Ich habe gerade (von Präsident Haubner) meinen ersten Ordnungsruf im Nationalrat bekommen. Weil ich die FPÖ als rechtsextrem bezeichnet habe und das auf Nachfrage nicht zurückgenommen habe.

This project seems to have finally come to an end, as I submitted final revisions to my chapter on the Far Right in CEE for "Beyond the East-West Divide: Comparative Politics of CEE", forthcoming sometime next year. My chapter offers a comparative overview of FR parties, voters and broader dynamics.

While my chapter is embargoed for 6 months after publication (so probably another year), I'm happy to share it with anyone interested. By the time it is publicly available, it will probably need another round of updates, as things in this area can change quickly and drastically (as I have learned).

Björn Höcke talks about the great replacement and demographic change, citing the Demography Dashboard published by the "Institute for Remigration", a pseudoscientific lobby organisation founded by Martin Sellner. AfD no longer even pretends to keep any distance from the right-wing extremist milieu.

Ich wollte das übrigens schon länger gern systematisch untersuchen und eine Studie genau dazuschreiben, hab aber zu wenig Zeit (und Lust), das alleine zu machen. Falls jemand Interesse und Ideen hat, ihr wisst, wo man mich findet.

Gabriela Greilinger@gabrielagreilinger.com

Wann hat eines dieser Medien gefragt, wie rechts Ministerin Bauer eigentlich ist? Und wann hat eines dieser Medien gefragt, ob die ÖVP noch "konservativ" oder schon rechtsradikal ist? (Ja, es wäre eine legitime Frage).

Meine Replik auf die endlos-Artikel und Diskussionen darüber, "wie weit links" Finanzminister Marterbauer eigentlich ist. Wann hat eines dieser Medien zuletzt gefragt, wie rechtsextrem die FPÖ eigentlich ist?

Wann hat eines dieser Medien gefragt, wie rechts Ministerin Bauer eigentlich ist? Und wann hat eines dieser Medien gefragt, ob die ÖVP noch "konservativ" oder schon rechtsradikal ist? (Ja, es wäre eine legitime Frage).