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Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) / Documentation Centre of Austrian Resistance. https://www.doew.at

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This week, our regular free guided tour through our permanent exhibition is in English. We'll explore Austria's role during the years 1938-1945. No prior knowledge required. 📆29 Oct, 5pm 📍Wipplingerstr. 8, Vienna Sign up via vermittlung@doew.at

Wichtger Faktencheck von @correctiv.org Die Zustimmung zu einzelnen Aussagen sagt nichts darüber aus, ob jemand rechtsextrem ist. Unsere Rechsextremismusdefinition setzt sich aus vielen Faktoren zusammen, u.a. die Ablehung der liberalen Demokratie, Volksgemeinschaftsdenken und Gewaltbereitschaft.

correctiv.orgEx-Politikerin teilt irreführende Behauptung über österreichischen Rechtsextremismus-BerichtFaika El-Nagashi behauptet, wer nur zwei Geschlechter anerkenne, werde verdächtigt, rechtsextrem zu sein. Warum ihre Aussage irreführend ist.

Call for Papers ⬇️ Wenn wir historisch forschen, sehen wir regelmäßig Bilder von Gewalt und Leid. Wie gehen wir als Institution damit um? Das Thema ist im deutschsprachigen Raum ziemlich neu. Wir planen dazu jetzt eine Tagung mit @arolsenarchives.bsky.social und dem Mauthausen Memorial.

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Replying to @bweidin.bsky.social

Weiterführender Literaturtipp - der Text von @luis-paulitsch.bsky.social und mir im neuen Handbuch Rechtsextremismus: „Die fünfte Gewalt“: (Parallel-)Medien und Rechtsextremismus in Österreich, in: Kranebitter/Vogel/Weidinger, Handbuch Rechtsextremismus in Österreich, Wien 2026, S. 274–289.

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Sehr lesenswerte Recherche zur freiheitlichen Inseratenförderung für rechtsextreme Medien. Eine von vielen Leistungen, die die FPÖ für diese Medien erbringt - neben exklusivem Content (Interviews, Gastkommentare), Sharing auf Social Media und parlamentarischen Initiativen (z.B. gegen Debanking)...

Stoppt die Rechten@stopptdierechten.at

Seit Oktober 2025 macht EU-Recht politische Onlinewerbung transparenter. Unsere erstmalige Langzeitauswertung dokumentiert mindestens 369.660 Euro aus FPÖ-Strukturen für rechtsextreme Medien, mehr als ein Drittel davon für AUF1 – bei auffälligen Diskrepanzen zur Webreichweite.

Widerstandskämpferin Mélanie Berger-Volle ist vergangene Nacht im 106. Lebensjahr verstorben. Vor zwei Jahren hat sie uns nochmals im DÖW besucht und mit über 50 Schüler*innen über ihr Leben gesprochen. Danke, Mélanie! Videoaufnahme: Marc Jarabe

Widerstandskämpferin Mélanie Berger-Volle ist im 106. Lebensjahr verstorben. Mélanie, danke, dass du getan hast, was du tun musstest und viel zu wenige gewagt haben. Und danke, dass du uns davon erzählt hast. Ein Nachruf von Linda Erker: www.doew.at/neues/wir-tr...

80 Jahre lang hat es gedauert, bis Österreich und Deutschland klargestellt haben: Niemand war zu Recht im KZ. An diesem Konsens wird gerade wieder gerüttelt. @akranebit.bsky.social über die Fehlinformationen, die in den letzten Wochen über Hape Kerkelings Großvater verbreitet wurden.

DÖW-Historikerin Linder Erker hat mit @profil.at über die Aberkennung von Ehrenzeichen gesprochen. „Eigentlich muss jedem, dem der Staat und die Hochschulen Auszeichnungen verleihen, klar sein, dass man sich entsprechend zu seinen Ehrungen verhalten muss.“ Der ganze Artikel zum Nachlesen ⬇️

profil.atAberkennung von Ehrenzeichen: Was andere Länder von Tirol lernen könnenAcht Tiroler verloren wegen ihrer NS-Verstrickungen ihre Landesauszeichnungen. Doch die Aberkennung von Ehrungen bleibt in Österreich die Ausnahme. Warum es so lange dauert – und in manchen Bundesländ...

Die Termine für unsere monatlichen, kostenlosen Geländerundgänge am Otto-Wagner-Areal sind jetzt für den Rest des Jahres und für 2027 online. Im Fokus stehen die "Am Steinhof" geschehenen NS-Medizinverbrechen, deren Aufarbeitung und Erinnerung. Infos & Anmeldung: www.doew.at/termine/der-...

DÖW-Historiker unterwegs: Florian Zeller ist diese Woche bei der Wi-REX Summer School in Leipzig und sprach über "Transnationale Aneignungen des Christentums in der extremen Rechten" wi-rex.de/wi-rex-veran...

Wer gedenkt wann wem? Claudia Kuretsidis-Haider, Leiterin der historischen Sammlungen des DÖW, war zusammen mir Andreas Pillichshammer bei Reinhard Sperr im Podcast zu Gast. 🎧 Den ganzen Podcasts gibt's auf allen gängigen Plattformen (Spotify, Apple Podcasts etc.) zum Nachhören!

Nach heutigem Forschungsstand wurden 2.848 Patient*innen der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Mauer-Öhling in Niederösterreich Opfer der NS-Medizinverbrechen. Eine von ihnen war Maria Bauer (Thread ⬇️)

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1940 wurde Maria Bauer nach Hartheim gebracht und dort am selben Tag ermordet. Ihre Mutter erhielt eine Todesnachricht. Gewissheit darüber, dass Maria ermordet wurde, gab es für die Familie aber erst 2005 nach der Opfererfassung Mauer durch den Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim.

DÖW-Historiker Stephan Roth war bei der Eröffnung des Gedenkorts am Landesklinikum Mauer.

Nach heutigem Forschungsstand wurden 2.848 Patient*innen der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Mauer-Öhling in Niederösterreich Opfer der NS-Medizinverbrechen. Eine von ihnen war Maria Bauer (Thread ⬇️)

Maria Bauer wurde 1915 in Amstetten geboren. Nachdem sie an einer Gehirnhautentzündung erkrankte, litt sie an epileptischen Anfällen. Als die Anfälle häufiger wurden, kam sie nach Mauer. Ihre Familie besuchte sie in den 1930ern regelmäßig und verbrachte gemeinsame Sonntage mit Maria.

Nach heutigem Forschungsstand wurden 2.848 Patient*innen der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Mauer-Öhling in Niederösterreich Opfer der NS-Medizinverbrechen. Seit kurzem erinnert ein neuer Gedenkort an sie. DÖW-Historiker Stephan Roth sprach bei der Eröffnung. noe.orf.at/stories/3373...

noe.orf.at2.848 Schilder gegen Vergessen des GrauensErst seit wenigen Jahren wird öffentlich aufgearbeitet, was in der damaligen psychiatrischen Anstalt Mauer-Öhling im Nazi-Regime passiert ist. Tausende Menschen – aus NS-Sicht „unwertes Leben“ – wurde...

Zum Filmstart🎬 Den jungen Kreisky gibt's in Bild und Ton auch in unserem Archiv.

Seit den 1980er Jahren macht das DÖW Interviews mit Menschen, die im Widerstand waren. Darunter Bruno Kreisky, der über das Exil in Schweden und die schwierige Rückkehr der Flüchtlinge nach Österreich spricht.

Diese Zeitzeug*innen-Interviews sollen in Zukunft aufbereitet und neu digitalisiert und so auch der Wissenschaft und Interessierten zugänglich gemacht werden. 📷 Signaturen aus der DÖW-Fotosammlung: DÖW Foto 4513 DÖW Foto 3915 DÖW Foto 3596

Wichtige Info: Die Veranstaltung „Widerstand, Kunst und Minderheitenrechte“ und das Zeitzeuginnengespräch mit Katja Sturm-Schnabl müssen gesundheitsbedingt kurzfristig ausfallen. Alle Angemeldeten sollten bereits ein E-Mail von uns erhalten haben. Wir suchen einen Ersatztermin und geben Bescheid!

@arminwolf.at stützt durch seine kritischen Interviews einen Journalismus, der das Fundament unserer demokratischen Gesellschaft ist - weshalb wir ihn 2026 mit dem Ferdinand-Berger-Preis auszeichnen. Die Laudatio hielt Oscar Bronner. Und wir danken natürlich auch für die schönen Worte übers DÖW!

Ein bissl Anstand haben. Dimitrios Papatsetsilas ist ein sehr beeindruckender Mensch. Der Taxilenker forderte eine Gruppe "Sieg Heil" rufender Fahrgäste zum Aussteigen auf, und wurde daraufhin körperlich attackiert. Für seine Zivilcourage haben wir ihn mit dem Ferdinand-Berger-Preis ausgezeichnet.

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@arminwolf.at und Dimitrios Papatsetsilas, jener Taxifahrer in Leoben, der keine Sieg-Heil-Rufe in seinem Wagen duldete und dafür von mehreren Burschenschaftern brutal niedergeschlagen und getreten wurde, haben heute den Ferdinand Berger Preis des @doew.at erhalten.

derstandard.at"Dienstleistung zum Funktionieren der Demokratie": Oscar Bronner über Berger-Preisträger Armin WolfDas Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes zeichnete den ORF-Anchor und den Taxifahrer aus Leoben aus, der gegen "Sieg Heil"-Rufe einschritt und mit Tritten attackiert wurde

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Ich fühle mich sehr geehrt! Durch die Auszeichnung natürlich, durch die wunderbare Laudatio von Oscar Bronner, den ich seit Jahrzehnten verehre - und weil ich diese Auszeichnung gemeinsam mit Dimitrios Papatsetsilas erhalten habe, einem Vorbild an Zivilcourage.

derstandard.at"Dienstleistung zum Funktionieren der Demokratie": Oscar Bronner über Berger-Preisträger Armin WolfDas Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes zeichnete den ORF-Anchor und den Taxifahrer aus Leoben aus, der gegen "Sieg Heil"-Rufe einschritt und mit Tritten attackiert wurde

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Ich hätte ja gehofft, dass nach den Lehren des 20. Jh. der Einsatz gegen Rechtsextremismus, Rassismus oder demokratiegefährendes Verhalten zivilisatorischer Mindeststandard wären. Ich fühle mich geehrt - und gratuliere Dimitrios Papatsetsilas, der diese Auszeichnung wirklich verdient! (Thread!)

doew.at@doew.at

Seit 2018 zeichnet das DÖW mit dem Ferdinand-Berger-Preis Menschen aus, die sich gegen Neofaschismus, Rechtsextremismus, Rassismus oder demokratiegefährdendes Verhalten einsetzen.

Seit 2018 zeichnet das DÖW mit dem Ferdinand-Berger-Preis Menschen aus, die sich gegen Neofaschismus, Rechtsextremismus, Rassismus oder demokratiegefährdendes Verhalten einsetzen.

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Seit 2018 zeichnet das DÖW mit dem Ferdinand-Berger-Preis Menschen aus, die sich gegen Neofaschismus, Rechtsextremismus, Rassismus oder demokratiegefährdendes Verhalten einsetzen.

Dimitrios Papatsetsilas ist Taxilenker in Leoben. Im Juni 2026, nach einem Fest der Burschenschaft Leder, forderte er Fahrgäste nach nationalsozialistischen Äußerungen zum Verlassen seines Taxis auf und wurde daraufhin körperlich attackiert. Das DÖW ehrt ihn für seine Zivilcourage.

doew.atDÖW - Termine - Ferdinand-Berger-Preis 2026

Am Montag vergeben wir den jährlichen Ferdinand-Berger-Preis an zwei Menschen für ihren Einsatz gegen Rechtsextremismus und für die Demokratie. Die Preisverleihung ist öffentlich und bei freiem Eintritt im Wiener Rathaus. Wir freuen uns auf euch! Anmeldung: www.doew.at/termine/ferd...

Das Objekt des Monats Oktober in unserer Ausstellung ist eine sogenannte "Sudentenland-Medaille". Claudia Kuretsidis-Haider, Leiterin der historischen Sammlungen des DÖW, erzählt, warum wir ausgerechnet so ein Objekt ausstellen und welche Geschichte sich dahinter verbirgt.

DÖW-Antisemitismusforscher Andreas Peham hat mit dem ORF über Antisemitismus nach dem 7. Oktober gesprochen - und darüber wo Bildungsarbeit ansetzen muss. Der ganze Text zum Nachlesen: orf.at/stories/3444...

Wir sind morgen bei der Langen Nacht der Museen mit dabei. Und da unsere Ausstellung gar nicht so leicht zu finden ist, zeigt euch Zividiener Lino, wie ihr zu uns kommt. 📆 Samstag, 3.10., ab 18.00 📍 Wipplingerstr. Wien, Eingang durch das Tor der Bezirksvorstehung 1. Bezirk mit der Hausnr. 8

Neu in unserer Ausstellung: Das Objekt des Monats Oktober. Eine sogenannte "Sudetenland-Medaille", die an den Hainburger Konrad Gutleber verliehen wurde. Die Geschichte hinter dem Objekt (Thread ⬇️)

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Claudia Kuretsidis-Haider, Leiterin Historische Sammlungen im DÖW, über das Objekt des Monats:

Weitere Informationen und Literaturliste zum Thema: www.doew.at/objekt-des-m... Das Objekt des Monats ist den ganzen Oktober lang in unserer Ausstellung zu sehen: 🗓️ Mo-Fr, 9.00-17.00 Uhr, Do bis 19.00 Uhr 📍 Wipplingerstr. 6-8, 1010 Wien (Eingang im Innenhof) Eintritt frei

Neu in unserer Ausstellung: Das Objekt des Monats Oktober. Eine sogenannte "Sudetenland-Medaille", die an den Hainburger Konrad Gutleber verliehen wurde. Die Geschichte hinter dem Objekt (Thread ⬇️)

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Während er also im Dienst des Nationalsozialismus stand, schloss sich sein Sohn - Konrad Gutleber Jun. - einer Widerstandsgruppe an und verteilte Flugblätter. Er wurde 1943 dafür verhaftet, zum Tode verurteilt und im Alter von 22 Jahren hingerichtet.

Neu in unserer Ausstellung: Das Objekt des Monats Oktober. Eine sogenannte "Sudetenland-Medaille", die an den Hainburger Konrad Gutleber verliehen wurde. Die Geschichte hinter dem Objekt (Thread ⬇️)

Konrad Gutleber war Arbeiter aus Hainburg. Er arbeitete zunächst beim Grenzdienst im "Sudentenland" (Tschechoslowakei), war dann Fahrer in der Wehrmacht und kämpfte später in Ungarn. Für seine Verdienste für den NS-Staat wurde er mit eben jener Medaille ausgezeichnet.

Wir sind auch dieses Jahr bei der Langen Nacht der Museen mit dabei. Unsere Ausstellung ist ab 18.00 Uhr geöffnet. LANGE NACHT DER MUSEEN 📆 Samstag, 3.10., ab 18.00 Uhr 📍 Wipplingerstr. 6-8, 1010 Wien (Eingang im Hof) 🎟️ langenacht.orf.at

Brigitte Bailer und @akranebit.bsky.social sind morgen in Oberösterreich: Auf Einladung des Mauthausen Komitees stellen sie das "Handbuch Rechtsextremismus in Österreich" in Steyr vor. 📆Mi, 30.9., 19.00 Uhr 📍Museum Arbeitswelt Steyr 🎟️Eintritt frei museumarbeitswelt.at/veranstaltun...

museumarbeitswelt.atBuchpräsentation Handbuch Rechtsextremismus in Österreich - Museum ArbeitsweltBuchpräsentation mit Andreas Kranebitter und Brigitte Bailer über Rechtsextremismus in Österreich.