Diego León-Villagrá

Diego León-Villagrá

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Irgendwo zwischen Literatur, Medien, Medizingeschichte & Anthropologie | Berlin | 🏳️‍🌈 | Krebs-Metaphern | @undercurrentsforum.bsky.social | Paul Celan | 🇦🇶

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Soeben ist der fünfte Band der Celan-Perspektiven erschienen, den ich gemeinsam mit Friederike F. Günther, Markus May und Bernd Auerochs herausgeben durfte: "Celan in der Kunst der Gegenwart"! – mit @annaspener.bsky.social, Camilla Miglio, einem Aufsatz von mir über Paul Celan und Arno Schmidt – 1/2

Endredaktion meines Diss.-Kapitels zum "fressenden Krebs" bei Luther, letzte offene Fragen klären – und dabei bemerken, dass mein Aufsatz dazu schon im "Handbuch zum Neuen Testament" zitiert wird... 😱 Stefan Krauter: Die Pastoralbriefe [Handbuch zum Neuen Testament, Bd. 13], Tübingen 2026, S. 180.

Okay, soll ich so Diss. einreichen? Was meint ihr? Es fehlen leider noch der kitschige Blurb oben und der zweite Untertitel unten... 🥲 und der Verlag, der mir das durchgehen lässt. Aber ich hab’ schon einen auf dem Schirm... (Erstellt mit einem einzigen Prompt in Gemini.)

Diego León-Villagrá@dlv.bsky.social

Königshausen & Neumann, aus der aktuellen Vorschau. Endlich ein Verlag, der in die Offensive geht und sich qualitativ dem Amazon-Selfpublishing anpasst! 🫣

Sie diskutieren u.a. den Begriff der 'Neuen Rechten', deren Rezeption linker Gesellschaftstheorie, rechte Gegenwartsliteratur und das kulturpolitische Programm der AfD Sachsen-Anhalt. Das diskutierte Buch ist übrigens im Open Access erschienen: www.transcript-verlag.de/978-3-8376-8... (2/2)

transcript-verlag.deLiteratur- und Kulturpolitik der ›Neuen Rechten‹Erst kulturelle Deutungshoheit, dann politische Macht: Hegemoniestrategien der intellektuellen Rechten.

Für einen Vortrag im Januar versuche ich gerade, mehrere Rätsel Georg Philipp Harsdörffers ins Englische zu übersetzen – und dabei den Reim zu erhalten, damit’s Spaß macht 🤨 Any ideas, wie ich im zweiten Vers deutlicher machen kann, dass es darum geht, *leichter* zu werden?

„Bist Du unsicher, verlange eine erbbiografische Sippschaftstafel, frage einen mit Erbgesundheitsfragen vertrauten Arzt oder wende Dich an den Reichsausschuß für Volksgesundheitsdienst“. Puh.

Optimist: The cup is half full. Pessimist: The cup is half empty. Heidegger: Das Glashafte des Glases west in der Lichtung, in der sich ereignet, was wir, un-eigentlich redend, halbvoll oder halbleer be-zeichnen, in der Voll und Leer einander zuallererst als Voll und Leer er-scheinen können [...]

Thore@glitzerfragment.bsky.social

Optimist: The cup is half full. Pessimist: The cup is half empty. Theatre scholar: The cup is a polyvalent sign, it can be whatever the actors want it to be.

Urlaub, n., m.: den Berliner Dussmann gegen den spanischen Dussmann tauschen. (Das Buchhandlungs-Café mit Wermut und Tapas ist viel besser!) Ich lese im Urlaub 1-3 Bücher am Tag und hole dabei üblicherweise die spanischen Highlights des letzten Jahres nach. Soll ich euch auf dem laufenden halten?

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…über die Arbeit nachzudenken, so viel, wie hier über Hunger und Hungerkannibalismus gesprochen wird. In ein paar Wochen spreche ich genau darüber – im deutschsprachigen Kontext – auf dieser tollen Tagung: bsky.app/profile/doct...

Joana van de Löcht@doctoressa.bsky.social

In wenigen Wochen findet unsere Projekttagung zu "Zeiten des Mangels. Frühneuzeitliche Literatur unter den Eindrücken der ‚Kleinen Eiszeit‘" an der @uni-muenster.de statt. Zuhörer und Mitdiskutanden sind sehr willkommen, besonders auch zu den Abendveranstaltungen mit Annette Kehnel und Tobias Roth.

Finds sehr witzig, dass in dieser sehr ernsthaften (und sehr guten, sehr gut dokumentierten und editorisch wirklich feinen!) Ausgabe ein QR-Code zur Universität Mannheim führt:

Urlaub, n., m.: den Berliner Dussmann gegen den spanischen Dussmann tauschen. (Das Buchhandlungs-Café mit Wermut und Tapas ist viel besser!) Ich lese im Urlaub 1-3 Bücher am Tag und hole dabei üblicherweise die spanischen Highlights des letzten Jahres nach. Soll ich euch auf dem laufenden halten?

Ab ins 16./17. Jahrhundert! #10 ist der kurze Bericht Pedro Gobeo de Vitorias (1610) über seine gescheiterte Reise nach Südamerika („Naufragio und Peregrinación“=„Schiffbruch und Pilgerreise“), von dessen Erstausgabe nur ein Exemplar übrig ist. Damit fange ich langsam wieder an…

Urlaub, n., m.: den Berliner Dussmann gegen den spanischen Dussmann tauschen. (Das Buchhandlungs-Café mit Wermut und Tapas ist viel besser!) Ich lese im Urlaub 1-3 Bücher am Tag und hole dabei üblicherweise die spanischen Highlights des letzten Jahres nach. Soll ich euch auf dem laufenden halten?

Nach einer kleinen bsky-Pause folgt #9: Esther García Llovets „Las jefas“ – wenn „White Lotus“ ein Roman wäre: In einem 5-Sterne-Resort bei Almeria, in der Nebensaison, gehen reiche Erbinnen und Erbschleicherinnen ihren ganz eigenen First world Problems nach – gnadenlos zynisch und witzig.

Urlaub, n., m.: den Berliner Dussmann gegen den spanischen Dussmann tauschen. (Das Buchhandlungs-Café mit Wermut und Tapas ist viel besser!) Ich lese im Urlaub 1-3 Bücher am Tag und hole dabei üblicherweise die spanischen Highlights des letzten Jahres nach. Soll ich euch auf dem laufenden halten?

Glaube nicht, dass ich diesen Thread bis zum Ende des Urlaubs fortsetze – seit gestern folgten zwei Bände von Pedro Lemebel – noch einmal sein Klassiker „Tengo miedo torero“, das bestimmende Thema meiner Urlaubslektüren wird klar (wenngleich ganz ungeplant!)

Diego León-Villagrá reposted

In wenigen Wochen findet unsere Projekttagung zu "Zeiten des Mangels. Frühneuzeitliche Literatur unter den Eindrücken der ‚Kleinen Eiszeit‘" an der @uni-muenster.de statt. Zuhörer und Mitdiskutanden sind sehr willkommen, besonders auch zu den Abendveranstaltungen mit Annette Kehnel und Tobias Roth.

Urlaub, n., m.: den Berliner Dussmann gegen den spanischen Dussmann tauschen. (Das Buchhandlungs-Café mit Wermut und Tapas ist viel besser!) Ich lese im Urlaub 1-3 Bücher am Tag und hole dabei üblicherweise die spanischen Highlights des letzten Jahres nach. Soll ich euch auf dem laufenden halten?

(Bin auf der Hälfte von #5, musste aber in die „BoysBar“; der jüngste Gast außerhalb meiner Gruppe ist Dieter, 53, aus Grevenbroich. Es läuft Rosalia und in meinem Gin Tonic ist eine ganze Flasche Gin – win win!)

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…aber irgendwie fand ich es doch auf eine merkwürdige Art und Weise poetisch. Letztlich erzählt der Roman eine große, tragische queere Liebesgeschichte unter den Bedingungen von Kink und Todestrieb. Ich finds jedenfalls stark, dass so etwas hier unter den empfohlenen Neuerscheinungen ausliegt. 🐱

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#4 – Okay, es wird wilder. Marcos Augustos kurzes Debüt „Te hice dios“ beschäftigt sich mit dem Kink des „pozzing“, ein großer Teil des Romans besteht dabei aus grindr-Chats. Ich war erst skeptisch…

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#3, gestern Abend und heute Morgen, die queere Lyrik der Gegenwart. Auffallend divers sind die Formen, Sprecher:innenpositionen, Stimmen. So richtig, richtig gute (Einzel-)Verse muss man aber echt suchen… 🫠

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Sollte ich je eine Buchhandlung aufmachen, gibt’s im Innenhof Wermut für 2,50 € und Oliven dazu, aber ohne Buch darf man sich nicht setzen. Glaube, das würde laufen! 🐱

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#1 – am Flughafen und im Flieger – war noch einmal „Picknick am Wegesrand“. Zum Inhalt sag ich nix, unfassbares Buch: hier ist es, das Mysterium. Der Alien-Kontakt nicht als Erleuchtung oder Invasion, sondern als beiläufiges littering-Event. Aber die (1970er-Jahre-)Übersetzung…

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#2 ist jetzt ausgelesen - Benjamín Labatuts (bislang unmöglich zu bekommendes) Debüt „La Antártica empieza aquí“, eigentlich von 2010, endlich wieder aufgelegt. Sofort wird man in den bekannten Labatut-Ton gesogen – in der titelgebenden Geschichte umkreist man den chilenischen Autor, das Gespenst …

Im Wintersemester wird’s *endlich* wieder kalt! Am 28. Januar spreche ich im Climate Cultures Colloquium des #LitLIA über Schnee bei Georg Philipp Harsdörffer. Freue mich besonders auf die Vorträge von @donauschwalbe.bsky.social am 22. Oktober und @dilan-c.bsky.social am 3. Dezember – online! 🫶

Joana van de Löcht@doctoressa.bsky.social

Für alle, denen es gerade zu warm ist: Das Poster für unser Kolloquium im Wintersemester ist gerade fertig geworden. Danke @dbellingradt.bsky.social für die Bildinspiration.

Noch ein All-time-favourite: "Hier liegt das grosse haupt I so itzt wird ausgelacht; Viel wissen mehr von mir I als ich iemahls gedacht. Doch wust ich I daß ein stein nicht leicht ein stern kan werden / Ein stein / wie hoch er steigt I fällt endlich zu der erden." – Christian H. v. Hoffmannswaldau

Manchmal habe ich das Gefühl, es sei überhaupt nicht mehr nötig, in Berlin-Mitte, an der Uni usf. als schwuler Mann sichtbar zu sein. Wie oft habe ich überlegt, die 🏳️‍🌈 aus meinem Profil zu entfernen, ich bin doch schon groß und (ein bisschen) seriös! Shit: es ist immer noch nötig. Immer noch wichtig.

Nach fünf Jahren Arbeit in zahllosen Einzeldokumenten, Notizen-Apps, Moleskines, Loseblattsammlungen und Marginalia habe ich endlich nur noch *ein* Dokument für meine Dissertation zu den 'Denkfiguren' des Krebses, die im Herbst eingereicht werden soll – es nimmt Form an:

"Ganga was sunken, and the limp leaves Waited for rain, while the black clouds Gathered far distant, over Himavant. The jungle crouched, humped in silence. Then spoke the thunder DA Datta: what have we given?" – T.S. Eliot, The Waste Land (1922) Soll heißen: es gewittert!