Dimitri Nabokoff

Dimitri Nabokoff

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Politischer Analyst: Demokratien vs. Autokratien

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Viktor Orban 2008: „Man hätte die Ukraine und Georgien auf dem letzten NATO-Summit in die NATO aufnehmen sollen. Der Aggressor hat immer eine glänzende Propaganda - er versteht es immer zu erklären, warum er angeblich bombardieren musste. 1/2

1956 haben die Russen gesagt wir wäre selber daran schuld, dass sie gezwungen waren Budapest zusammenzuschießen. Jetzt erzählen sie, die Georgier hätten sie gezwungen die Städte zu bombardieren. Der Aggressor findet immer einen Grund zu schießen.“ 2/2

Der Kremlchef lehnt einen westlich abgestimmten Waffenstillstand ab – und setzt stattdessen auf Täuschung durch Verhandlungen. Putin hat wieder einmal deutlich gemacht, dass sein Interesse nicht dem Frieden gilt, sondern der Kontrolle über das Narrativ des Krieges dimitrinabokoff.de/p/putins-spi...

dimitrinabokoff.dePutins Spiel auf ZeitDer Kremlchef lehnt einen westlich abgestimmten Waffenstillstand ab – und setzt stattdessen auf Täuschung durch Verhandlungen.

„Wenn zwei Männer einen bewaffneten Raubüberfall verübten und einer der Einbrecher seine Waffe gegen seinen ehemaligen Komplizen richtete, würden wir sie beide als Kriminelle bezeichnen. So sollten wir die Rolle der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg verstehen." (Garri Kasparow)

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Es verändert nicht nur das Gleichgewicht in Eurasien – es verschiebt das globale Machtzentrum gen Osten. Die offene Frage bleibt: Wann beginnt der Westen, diese tektonische Verschiebung wirklich ernst zu nehmen?

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Und Putin? Er hat diese Rolle längst akzeptiert. Aus einem Gefühl der Notwendigkeit, gewiss. Aber auch aus ideologischer Nähe. Beide Regime eint der Wille zur Revision der liberalen Weltordnung. Der Unterschied: Xi hat die Macht, Putin nur den Willen.

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In dieser neuen Konstellation hat Moskau seinen Anspruch auf Gleichrangigkeit mit Peking längst aufgegeben. Die alte Idee einer multipolaren Welt, in der Russland eine der Pole bildet, ist zur Illusion verkommen. Was wir heute sehen, ist eine bipolare Autokratie, in der China führt – und Ru folgt.

Xi nutzt diese Dynamik mit strategischem Kalkül. Je enger sich Russland an China bindet, desto größer wird Pekings Einfluss im postsowjetischen Raum – von Zentralasien bis in den Südkaukasus. Die Parade in Moskau war auch ein Signal an die Region: Wer mit Russland spricht, muss mit China rechnen.

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Die Abhängigkeit ist tief und strukturell. Ohne chinesische Importe, Technologien, Absatzmärkte und Währungsstützen wäre die russische Wirtschaft längst kollabiert. Aber es geht nicht nur um Wirtschaft. Xi bietet Putin Rückendeckung – rhetorisch, diplomatisch, strategisch.

Dafür zahlt Moskau mit geopolitischem Spielraum. Dass russische Fernsehzuschauer während der Siegesparade nicht nur Putins Worte, sondern auch einen chinesischen Übersetzer hören mussten, war kein Zufall. Es war ein akustischer Beweis politischer Realität: Russland spricht heute auch Mandarin.

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Man muss kein Russlandkenner sein, um zu begreifen, was das bedeutet. Der russische Präsident hat sich offen in die Abhängigkeit von Peking begeben – ökonomisch, politisch, strategisch. Xi trat auf wie ein Oberbefehlshaber, der seine westliche Flanke inspiziert.

Und Putin präsentierte sich, gewollt oder gezwungenermaßen, als loyaler Vasall. Die Zeiten, in denen Moskau in der internationalen Ordnung eine eigenständige Rolle beanspruchte, sind vorbei.

Was sich am 9. Mai 2025 auf dem Roten Platz abspielte, war mehr als eine historische Gedenkveranstaltung. Es war ein geopolitisches Schauspiel – und ein symbolisches Schuldeingeständnis.

Nicht mehr Russland selbst, sondern China stand im Zentrum der putinschen Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges über den Nationalsozialismus. Xi Jinping war der wahre Protagonist dieser Inszenierung, Putin lediglich der Gastgeber, ja fast ein Zeremonienmeister im eigenen Land.

Ich bleibe beim Ressourcen-Deal skeptisch. Ich kann keinen Grund zur Freude erkennen und finde es seltsam, dass viele ihn feiern. Ich dachte, er solle den Ausstieg der USA bemänteln. Das war falsch. Jetzt weiß ich nicht was ich denken soll. Aber ich sehe nichts gutes darin.

Ich habe bis zum Schluss nicht geglaubt, dass ein Rohstoffabkommen unterzeichnet werden wird. Jetzt wurde doch irgendetwas unterzeichnet. Leider ist der Inhalt nicht öffentlich. Die Äußerungen der Unterzeichner sind mir zu wenig. Finde diesen „Deal“ immer noch sehr merkwürdig.

Ich bin NICHT der Meinung, dass in den USA gerade eine Oligarchie entsteht. Diese entsteht nur, wenn die Macht nicht von einem einzelnen errungen werden kann. Der Einzelne ist aber da und bereit für die alleinige Macht. Die Milliardäre werden von ihm zur Machtergreifung benutzt.

Der „Ressourcen-Deal“ ist eine Falle. Er ist so gemacht, dass die Ukraine ihn zurückweisen muss. Trump kann ihr dann die Schuld am durchgefallenen „Friedensprozess“ zuschieben oder wegen „Undankbarkeit“ ganz fallen lassen. Solche unannehmbare „Angebote“ kennen wir von Putin.

Sagt mal, kann es sein, das Musk Twitter entkern und umgebaut hat, um Trump (und Putin?) zu beweisen, das er das auch mit der gesamten USA kann? Irgendwie seh ich parallelen zu DOGE. Oder spinn ich jetzt?

Die in den KZ von El Salvador abgeschobenen 250 Venezolaner sind übrigens nur ein Versuchsballon. Wenn die Amerikaner das schlucken, schlucken sie auch Ausbürgerungen, KZs in den USA und Todesflüge wie unter Pinochet. Die Putinisierung der USA schreitet voran. In 7-ml-Schritten.

Die Ukraine hatte 2 große Quellen der Unterstützung. Eine Quelle macht sich gerade von dannen. Nachteil. Dafür realisiert die andere gerade, dass ihre Unterstützung keine Wohltätigkeitsveranstaltung ist, sondern in ihrem eigenen Interesse. Das könnte ein größerer Vorteil sein.

Wartet mal. Wenn die Passwörter von Waltz-Emails geknackt wurden, dann kann doch jeder Idiot den Atlantic-Journalisten in die Signal-Gruppe eingeladen haben. Am Ende was es der FSB. Einfach weil es lustig ist.

Nach 12 Stunden zähen hat das amerikanische Verhandlungsteam die Russen überredet, dass der Westen Sanktionen gegen Russland aufheben darf, Russland die Schwarzmeerflotte zurück auf die Krim verlegt und wieder ukrainische Schiffe kontrollieren darf.

Die Angegriffene muss den Angreifer loslassen, die Nachbarn geben ohm sein Zeug zurück, dafür verpflichtet er sie nicht mehr gegen das Bein zu treten (was er zuletzt eh nicht mehr konnte). Geiler Deal.

Tucker Carlson (es wäre besser Hitler hätte gewonnen) interviewt Steve Witkoff (Russland beschützt Russischsprachige in der Ukraine). Ich wusste das faschistische Jahrhundert würde hässlich werden. Aber ich ahnte nicht, dass es derart dämlich sein wird.

Warum will Trump ukrainische AKW übernehmen? Um das russische Problem zum ukrainischen Problem zu machen. AKW gehen alle an. Wenn sie vom Krieg ausgeklammert werden, kann man die Ukraine viel leichter mit Russland allein lassen.

Früher durften sich US-Präsidenten ihre Unterhändler selbst aussuchen. Heute beruft Putin Kellog ab. Morgen lässt er Witkoff im Warteraum verhungern. Was für eine Blamage für das angeblich größte und stärkste Land der Welt.

Während Trump weiterhin vorgibt, einen „schnellen Frieden“ in der Ukraine anstreben zu wollen, wird immer deutlicher, was er damit wirklich meint: die Ukraine auf dem Altar seiner Deals mit Putin zu opfern. 👇 dimitrinabokoff.de/p/trump-und-...

dimitrinabokoff.deTrump und Putin: Der Pakt der Autokraten – und die Preisgabe der UkraineTrumps fataler Pakt mit Putin: Wie die Ukraine zur Verhandlungsmasse eines neuen geopolitischen Kuhhandels wird