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Dass sich eine Partei, nach Trennung vom BSW und mit drölftausend Neumitgliedern zurechtruckeln und ein neues Selbstverständnis finden muss: klar. Was aber wirklich Sorge macht, ist, dass die Führung der @die-linke.de das Problem #Antisemitismus nichtmal öffentlich nennt, sondern offenbar ignoriert.

Ah, dass jetzt hunderte "die anderen sind auch doof"-Kommentare folgen, war abzusehen.

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Warum stellst du den Antisemitismus einer sich zurechtruckelnden Partei so dermaßen in den Fokus? Und dann opferst du, ob der "vielen" genannten alltäglichen Politik machenden antisemitischen Handlungen der "Anderen", welche aber nicht im Fokus stehen? Das versteh ich nicht...

So wie du hier einsteigst und dann auf Kritik reagierst, ist genau der Mechanismus, der die Diskussion derartig verschiebt. #mimimi Ich hab doch konkret auf die zwei Spinner bei den Linken verwiesen, die von der Führung nicht aufn Sack bekommen. Über die anderen Parteien will ich gar nicht reden...

Nee Mario, es gibt auch Hunderte Belege, dass die Linke kein systemisches Antisemitismus-Problem hat. Im Gegenteil - Menschen, die politisch gegen Rassismus und Diskriminierung kämpfen, sind auch gegen Antisemitismus.

Vllt müssen die sich bei dieser Frage auch erst „zurechtruckeln“, das sollte doch gestattet sein, ohne gleich ins Linkebashing abzugleiten.