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Dass sich eine Partei, nach Trennung vom BSW und mit drölftausend Neumitgliedern zurechtruckeln und ein neues Selbstverständnis finden muss: klar. Was aber wirklich Sorge macht, ist, dass die Führung der @die-linke.de das Problem #Antisemitismus nichtmal öffentlich nennt, sondern offenbar ignoriert.

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Warum stellst du den Antisemitismus einer sich zurechtruckelnden Partei so dermaßen in den Fokus? Und dann opferst du, ob der "vielen" genannten alltäglichen Politik machenden antisemitischen Handlungen der "Anderen", welche aber nicht im Fokus stehen? Das versteh ich nicht...

So wie du hier einsteigst und dann auf Kritik reagierst, ist genau der Mechanismus, der die Diskussion derartig verschiebt. #mimimi Ich hab doch konkret auf die zwei Spinner bei den Linken verwiesen, die von der Führung nicht aufn Sack bekommen. Über die anderen Parteien will ich gar nicht reden...

Nee Mario, es gibt auch Hunderte Belege, dass die Linke kein systemisches Antisemitismus-Problem hat. Im Gegenteil - Menschen, die politisch gegen Rassismus und Diskriminierung kämpfen, sind auch gegen Antisemitismus.

Vllt müssen die sich bei dieser Frage auch erst „zurechtruckeln“, das sollte doch gestattet sein, ohne gleich ins Linkebashing abzugleiten.

Dietmar Bartsch hat im MoMa das ganz klar angesprochen und sich gegen Antisemitismus auch im Namen der Partei ausgesprochen. P.S.: ich war im Urlaub und hatte deshalb Zeit das zu schauen. 😂

Mein Eindruck ist da ein völlig anderer. Hat sich da jemand von der heuchelnden CDU aufstacheln lassen? Und warum soll sich nur die Linke um das Problem kümmern? Warum kratzt das keinen bei der AFDP, SPD und CDU?

Völlig richtig. Sich aber auf einen, mit Verlaub, Nebenkriegsschauplatz in dieser Situation einzulassen, wäre vermutlich das Ende der schwierigen Koalitionsverhandlungen. Und genau das ist das Ziel dieser Schmutzkampagne. Die Linken tun gut daran, das zu vertagen.

Verbindlich klingende Papers gegen Antisemitismus hat auch die CDU, aber trotzdem schweigt sie, wenn ein Ortsverband gemeinsam mit der AfD gegen Stolpersteine stimmt. Wollt ihr das Niveau? Warum schweigt die Berliner Parteiführung zu Koçak? Warum schwiegen alle, als Lederer, Pau und andere gingen?

Mario Sixtus@sixtus.net

Verbindlich klingende Papers gegen Antisemitismus hat auch die CDU, aber trotzdem schweigt sie, wenn ein Ortsverband gemeinsam mit der AfD gegen Stolpersteine stimmt. Wollt ihr das Niveau? Warum schweigt die Berliner Parteiführung zu Koçak? Warum schwiegen alle, als Lederer, Pau und andere gingen?

Guten Morgen Herr Sixtus, schade, dass Sie sich einreihen in die Lautstärkeverstärker. Einige Argumente und ein wenig Sachlichkeit wären diesem Thema, aus meiner Sicht, angemessener.

Könntest Du Dich bitte mal zu den vielfachen hier Thread geposteten Quellen äußern? Vielleicht meinst Du etwas präziseres? Sonst stellt sich nämlich die Frage wer hier was ignoriert. Und dann musst Du Dir den Vorwurf der Springerkampagne gefallen lassen.

Also ich finde relativ viel dazu von der Parteiführung. Völlig legitim zu sagen "nicht überzeugend, nicht ausreichend" aber zu behaupten, es würde ignoriert und verschwiegen halte ich für derbe unseriös, schlicht für gelogen. Ich habe übrigens nix mit der Linken am Stissel, das nur zur Einordnung.

Und da jetzt hier zahllose Linkenfreunde mit Beispielen für Antisemitismus in der CxU angelaufen kommen: Ist das euer fucking Ernst? Ich dachte, Ihr wolltet besser sein als die dumpfen Konservativen! Aber jetzt sollen sie doch der Maßstab sein? Wollt Ihr ernsthaft die Erlaubnis zum Dumpfsein?!

Da solltest Du dich doch eher mal fragen ist das dein fucking ernst auf eine Kampagne von Springer und CDU/CSU und AfD aufzuspringen ? Antisemitismus ist hier nur das U Boot mit dem verhindert werden soll das Vonovia enteignet wird.

Versuch nochmal zu lesen und zu verstehen, was genau ich geschrieben habe, bevor du reflexhaft anderen Menschen unterstellst, auf Springer hereinzufallen Aber klar, ist natürlich einfacher: Alle anderen doofe Opfer!

Auch dann lese ich das Gleiche was ich im Moment bei Springer und der CDU CSU lesen kann. Die Rechten Lachen sich über sowas schlapp, Sie geben das Thema vor und alles Klatsch im Takt mit. Da es Linke und Soziale Kräfte,(zu denen ich Dich durchaus zähle) nicht schaffen eine Einheit zu bilden.

Wie wäre es für den Anfang, wenn die Berliner Parteiführung sich explizit von einem Terrorfan wie Ibrahim Ibrahim distanziert und ihm Hausverbot erteilt, statt wegzusehen wie mit ihm herumgekumpelt wird?

Das Thema ist nur mit einem klaren Schnitt wirklich gut zu lösen, der wird aber einem signifikanten Teil des Parteiumfelds (vielleicht gar nicht der Partei selbst) nicht so gut gefallen: die unkritische Verhaberung mit jenen palästinasolidarischen Gruppen aufbrechen, die kein Problem darin sehen,

Aber es ist ein mediales Dauerthema, zu der sich die Linke mehr als einmal positioniert hat. Kocak lässt die Parlamentsfunktionen ruhen bis dieser Fall, transparent aufgeklärt ist. Was fehlt dir? Die schlammschlacht?

Wieso setzt man bei der Linken andere Maßstäbe an. In der CDU und CSU gibt's genug Rechtsradikale und die Partei schweigt dazu. In allen Parteien gibt es korrupte Lobbyisten.. und die Parteien schweigen

Ich würde mal sagen, wenn sich eine Partei den Antifaschismus auf die Fahnen schreibt, und der deutsche Faschismus war und ist ganz besonders durch Antisemitismus(auch ggü. Israel) geprägt, dann ist ein besonderer Maßstab durchaus angebracht.

Ich dachte, die Linke wollte besser sein als CDU und Co. Jetzt will sie also die Erlaubnis, genauso dumpf zu sein? Ist das dein Ernst?

Setzt du nicht zu unterschiedliche Maßstäbe an . Du forderst von den Linken mehr als von der Union. Die Linke hat sich gegen Antisemitismus positioniert. Genau so wie die Union gegen Rechtsextremismus. Nur leider gibt es in jeder Partei wirklich faule Eier. Und man berichte nicht

Ich müsste jetzt suchen, aber ich errinnere mich, entsprechende Statements gehört/gelesen zu haben. Das war ja schon im Wahlkampf oft Thema.

(Was relativ unbekannt ist: Parteiausschlüsse sind in D extrem schwer durchzusetzen, wenn sie nicht freiwillig gehen. Was hatten wir einen Ärger wegen eines Holocaust-Leugners in der Piratenpartei. Und die SPD hat ewig für Sarrazin gebraucht. AFAIR laufen da Verfahren in der Linken.)

Sicher man musste ja auch unbedingt über Migration reden, hat doch ein schönes Ergebniss herbeigeführt. Also sollte man sich jetzt den Diskurs von der CDU/CSU vorgeben lassen. Die AfD lacht sich derweil scheckig, weil sich Linke und Soziale so schön selber zerfleischen.

Du auch? Wenn man nur laut genug schreit, muss etwas dran sein? Also lieber das Maul zerreißen, als eine fortschrittliche Regierung in Berlin unterstützen?

Die Linke hat kein systemisches Antisemitismus-Problem, weder in der Partei noch bei den Anhängern. Das finde ich plausibel und glaubhaft, denn Menschen, die politisch programmatisch gegen Rassismus und Diskriminierung kämpfen, sind auch gegen Antisemitismus.

Die DDR hat den Staat Israel 40 Jahre lang nicht anerkannt und auch nach der Wiedervereinigung blieb die Partei anti-westlich eingestellt. Es gibt Strömungen in der Partei (Antideutsche), die sich gegen Antisemitismus engagieren, aber die machen nicht die Mehrheit aus.

Antirassismus macht eine Partei nicht immun gegen Antisemitismus. Stalinismus und DDR verstanden sich ausdrücklich als antifaschistisch und antirassistisch und entwickelten dennoch antijüdische Kampagnen. Ob Die Linke heute ein systemisches Problem hat, muss empirisch geprüft werden.

An welcher Stelle in der Öffentlichkeit müsste die Benennung passieren, damit sie wahrgenommen wird? Ich fürchte, die Stimmen der Linken dazu gehen aktuell einfach unter, denn sie sind definitiv vorhanden. Wenn du magst, such ich dir gern was zusammen.

Ganz ehrlich: Warum sollte ausgerechnet DIE LINKE sich mit ihrem Antisemitismus auseinandersetzen, wenn 𝗞𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗔𝗡𝗗𝗘𝗥𝗘 𝗣𝗔𝗥𝗧𝗘𝗜 in Deutschland (die dazu wesentlich mehr Anlass hätten) das tut? Nur um nach dem "Roten Hering" zu schnappen, der R-R-G in Berlin verhindern soll? 😳 bsky.app/profile/ciha...

Cihan Çelik@cihancelik.bsky.social

Um mal dem Meltdown einiger Kommentatoren ein paar Fakten entgegenzusetzen: Alle politischen Lager in Berlin haben ein Antisemitismusproblem. Bei Menschen, die sich als links oder mitte-links bezeichnen, ist es jedoch durchgängig am geringsten ausgeprägt. Quelle: berlin-monitor.de/23-02-2026-v...