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#Sudan: Heute vor einem Jahr hat die paramilitärische Miliz RSF (Rapid Support Forces) die Stadt Al-Faschir eingenommen und schlimmste Gräueltaten begangen. Dabei wurden Zivilist*innen auf den Straßen erschossen, Frauen und Mädchen vergewaltigt und Familien auf der Flucht ausgeraubt.

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Die Bewohner*innen der Stadt waren zuvor mehr als 550 Tage lang belagert, ausgehungert und von humanitärer Hilfe abgeschnitten worden. Rund 800.000 Menschen sind in der Region weiterhin vertrieben und leben in überfüllten Camps.

Die weit verbreitete Mangelernährung bereitet uns enorme Sorgen. Die Zivilbevölkerung muss dringend besser geschützt und der Zugang zu humanitärer Hilfe erleichtert werden. Es braucht endlich Taten statt Worten!