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Nicht vergessen: Auch die jeminitische Bevölkerung ist schwer getroffen von den Kämpfen zwischen Huthis und Saudi-Arabien. Was sehen wir aktuell bei unserer Arbeit im #Jemen? Ein Thread.

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Viele Menschen fliehen zu Fuß durch eine Wüstenlandschaft, bei hohen Temperaturen, ohne ausreichend Nahrungsmittel. Sie kommen in provisorischen Unterkünften wie Schulen und Moscheen unter sowie in Vertriebenencamps in den Provinzen Lahj und Aden. Einige Menschen sind ohne Obdach.

In den Notunterkünften fehlt es an sauberem Wasser und Sanitäranlagen. 70% unserer Patient*innen dort sind Frauen und Kinder. Sie leiden unter Hautinfektionen, Fieber, Durchfall und Infektionskrankheiten. Die langen Fußmärsche haben zu Fußverletzungen sowie Ohr- und Augeninfektionen geführt.

Die aktuelle Eskalation trifft auf eine lange humanitäre Notsituation: Das Gesundheitssystem war schon vorher stark überlastet, viele Menschen hatten keinen Zugang zu med. Versorgung. Wir verzeichnen aktuell mehr Cholerafälle. Auch sehen wir noch mehr Kinder und Schwangere, die mangelernährt sind.

Wir unterstützen Krankenhäuser in Mokka mit Personal. Wir leisten medizinische Hilfe in Vertriebenencamps in Lahj und Aden. An weitere Gesundheitseinrichtungen in der Region haben wir Material gespendet. Wir prüfen aktuell, wo wir zusätzlich helfen können.