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Am 17. Oktober 2025 erschien die letzte gedruckte Werktagsausgabe der taz. Die wochentaz erscheint weiter gedruckt. Nun, nach einem Jahr, steht fest: Die Seitenwende war ein großer Erfolg. Wir erklären jetzt, woran wir das festmachen können. Spoiler: Großer Dank an euch!

taz@taz.de

„Solange ich lebe, werde ich die taz lesen.“ Ein Jahr nach dem Ende der gedruckten werktäglichen taz hat Vincent Bruckmann-Levinson nachgefragt, wie Leser*innen zu ihrer digitalen tageszeitung stehen.

Der taz geht es so gut wie nie zuvor in ihrer Geschichte. Auch nach einem Jahr kann die taz feststellen, dass 86 Prozent ihrer vormals Print-Leser*innen bei ihnen geblieben sind.

Fast 70 Prozent von ihnen sind auf ein Kombiabo aus täglicher digitaler Ausgabe und gedruckter wochentaz umgestiegen, 13 Prozent auf ein reines wochentaz-Abo und knapp 4 Prozent der ehemligen Print-Leser*innen beziehen jetzt ein reines Digitalabo.

Die taz hat die digitale Transformation ohne Stellenabbau geschafft, konnte sogar die weiterhin unter Tarif liegenden Gehälter deutlich erhöhen und strebt das auch in den nächsten Jahren an.

Zu der guten finanziellen Lage des Hauses tragen über 50.000 Abonnent*innen bei und fast 52.000 dauerhaft unterstützende Leser*innen des freiwilligen Online-Finanzierungsmodells taz zahl ich – Tendenz steigend. Mehr als 26.000 Menschen tragen die taz als Mitglied der Genossenschaft.

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„Wir sind unseren Leser*innen extrem dankbar, dass sie diesen tiefgreifenden Transformationskurs der taz mitgegangen sind und weiterhin mitgehen und damit die Medienvielfalt in Deutschland unterstützen,“ sagt taz-Geschäftsführer Andreas Marggraf.

„Diese unglaublichen Zahlen belegen die Relevanz des taz-Journalismus inmitten der politischen Rechtsdrift,“ ergänzt Katrin Gottschalk, Chefredakteurin der taz. „Wir haben diesen Wandel geschafft, weil die taz eine Gemeinschaft ist, die auch eine Zeitung macht.“