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Nun, fast exakt das fordert der Offene Brief der Gewerkschafter von Unten bei VW: "Die Kündigung der Tarifverträge ist auch eine Chance!..." (siehe die 9seitige pdf im Dossier)

labournet.deKahlschlag bei VW ab 2024? Autobauer plant Kürzungen in Milliardenhöhe, um »Effizienz« zu steigern » LabourNet GermanyDossier "... Seit Anfang Oktober verhandelt das VW-Management mit dem Betriebsrat hinter verschlossenen Türen über ein »Effizienzprogramm«, das die Kosten in den kommenden drei Jahren um zehn Milliarden Euro senken soll. Nun zeichnet sich ab, welche Formen der Kahlschlag namens »Accelerate forward« (Forwärtsbeschleunigung) annehmen könnte. Wie am Montag das Handelsblatt berichtete, plant Schäfer, allein in der Verwaltung der VW AG zwischen 4.000 und 6.000 Stellen zu streichen. Die betroffenen Angestellten sollen bevorzugt über Alterszeitregelungen entsorgt werden, den Rest könnten Abfindungsprogramme erledigen. Ziel sei es, die Zahl der Beschäftigten dauerhaft zu reduzieren, Neueinstellungen sollen auf ein Minimum reduziert werden. Passend dazu wurde schon Anfang November ein Einstellungsstopp für die wichtigsten deutschen Standorte Wolfsburg, Hannover, Braunschweig, Salzgitter, Emden und Kassel verhängt. Selbst bei den höchstbezahlten Tarifbeschäftigten der Gruppe »Tarif-Plus«, die aktuell rund 9.000 Mitarbeiter umfasst, will der Autobauer den Rotstift ansetzen..." Artikel von Ralf Wurzbacher in der jungen Welt vom 14.11.2023 und mehr Infos auch zu den Alternativen (für alle Auto/Metall-Belegschaften). NEU: VW-Konzernvorstand will jahrelange Nullrunden für Belegschaften weltweit durchdrücken - wird Volkswagen (in Deutschland) jetzt abgewickelt?

Empfehle „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ von Isabella Weber. Genau solches Vorgehen findet da seine Erklärung. Marktfundamentalisten setzen bei eigenem Versagen Mitarbeiter*innen frei und schreien dann nach dem Staat, auf Kosten der Steuerzahlenden - nicht auf Kosten ihrer Investor*innen.

Aber dann geht doch meine Männlichkeit verloren, wenn es in meiner Mobilität keine Explosionen und das Aroma von Diesel / Benzin gibt. (/Sarkasmus Ende)

Nicht schlecht der Gedanke! Aber wie heißt es immer so schön Wir leben im Kapitalismus und da ginge das nicht🤷‍♂️ Solange CDU und andere Parteien wie CSU und die AfD so viel Stimmen bekommen wird das nichts

Die Belegschaft will sich lieber feuern lassen als dass sie anstreben würde, den Konzern zu vergesellschaften. Da müsste man ja Porsche und Katar um seine Aktien erleichtern, Beteiligungsrechte neu ordnen, Profitorientierung abschaffen, und das geht ja nun wirklich nicht.

Erst Millionen an Dividende zahlen, Arbeitskräfte entlassen und dann um Sozialhilfe betteln? Diese Kriminellen haben wirklich weder Anstand noch Schamgefühl.

Finde den Vorschlag absolut spektakulär, ehe wir unsere Steuergelder von der Politik verschwenden/verschwinden lassen, könnten wir sie nutzbringend einsetzen.

Ich frage mich seit den ersten großen Rettungsaktionen, warum man das macht, aber keinen Anteil aus der Zeit nach der Erholung einfordert. Damit das Leute zur Überprüfung da bleiben haben wir doch jahrzehntelange Erfahrung.

Billiger wär's. Denk ich an Schröder und Holzmann in der Nacht... Aber danach ginge es wieder an ein Talent wie Koch. (Bilfinger) Dann gleich pleite gehen lassen.

Das dürfte zu spät für eine erfolgreiche Rettung von VW sein. Aber das mit dem „Betrüger feuern“ finde ich ziemlich gut.

Die Konzerne liegen in der sozialen Hängematte. Der Steuerzahler ist für das Versagen der überbezahlten Manager NICHT verantwortlich.

Hätte VW den Gewinn der letzten Jahre wenigstens zur Hälfte in die Zukunft investiert, anstatt es an die Aktienbesitzer zu verschenken, müsste man nicht so einen Blödsinn machen. 😡

Das wird der Chef-Etage aber gar nicht gut gefallen. Sie nehmen gerne das Geld aus dem Fonds zur Förderung aussterbender Technologie, an der sie so sehr hängen. Wer kann denn so herzlos sein, diese Chefs von null auf sofort mittellos auf die Strasse zu setzen? 🥺

Wenn sich VW weigert zu konsolidieren, sollte man den Betrieb in den Konkurs senden. Es gibt sicher Firmen, die den Konzern gerne aus der Konkursmasse kaufen und konsolidieren.

Das ist gar nicht so abwegig. Bei der Gaskrise wurden russische Firmen hier vergesellschaftet. Bei der Bankenkrise wurde das (soweit ich mich erinnere) auch gemacht. Wenn VW (wo Niedersachsen eh schon ein Viertel hält) kriselt und durch Entlassungen den öffentlichen Frieden gefährdet ...

Das ist die deutsche Variante des freien Marktes: Gewinne dürfen dem Markt auf keinen Fall entzogen werden. Drohen Verluste, weil man am freien Markt versagt hat, soll der sonst so verhasste und mit Zähnen und Klauen bekämpfte Staat gefälligst mit Steuergeldern unterstützend eingreifen.

In Doitschland hat sogar die DGB-Chefin laut eigener Aussage kein Problem damit, Dividenden und Vorstandsboni aus Staatshilfen, also aus unseren Steuergeldern zu zahlen.