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Wenn ich als Kinderloser mehr in die Pflege zahlen soll, dann will ich aber auch als Autoloser Geld gezahlt bekommen! Wenn wir einmal so anfangen, wird es nämlich spannend!

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Ich habe drei Geschwister, aber selbst keine Kinder. Ich finde das absolut ok mehr zu zahlen als die, welche wie damals meine Eltern wahnsinnig viel Zeit, Geld und Nerven (auch) dafür aufbringen, dass später mal jm meine Rente bezahlt und die Gesellschaft am laufen hält. Das ist Solidargemeinschaft.

Ich habe wirtschaftlich dadurch einen Vorteil, dafür zahle ich mehr an die Allgemeinheit zurück. Ich will aber verdammt nochmal, dass das für alle gilt. Wer mehr hat soll mehr beitragen. Wer aus dieser Gesellschaft den meisten Profit zieht, soll am meisten zu ihrem Erhalt beitragen.

Wie kommt ihr alle eigentlich auf das dünne Brett, anzunehmen, erwachsene Menschen würden alle ihre Eltern pflegen, vielleicht sogar dafür ihre Karriere opfern oder ihren Wohnort wechseln. Ich halte das für eine schwer romantisierte Vorstellung.

Darum geht es gar nicht u das steht da auch nicht. Eltern stecken aber eine Menge Zeit u Geld in die Beitragszahler von Morgen, andere haben das zur Verfügung. Dann, wenn die o Kinder, die diese Ressourcen zur freien Verfügung hatten, auf Rente o Pflege angewiesen sind, bezahlen das diese Kinder.

Eltern bezahlen mit den Ressourcen zur Aufzucht also schon enorm mit, dass die anderen überhaupt etwas bekommen. Da dürfen die ohne Kinder ruhig etwas mehr direkt zahlen. Wie sagte meine Mutter manchmal scherzhaft: "Da stehen sie, meine drei Mercedes" 🧒🧒🧒

Der Autoverkehr kostet D nach der Studie jährlich rund 397 Milliarden $ an sozialen Folgekosten. Nur China + die USA liegen davor, Frankreich folgt mit Abstand auf Platz vier. Im Alternativszenario der Forscher sänke die deutsche Summe auf rund 163 Milliarden $. www.cleanthinking.de/kosten-des-a...

cleanthinking.deKosten des Autoverkehrs: 9,3 Billionen DollarStudie: Die Kosten des Autoverkehrs erreichen weltweit 9,3 Billionen Dollar im Jahr. Deutschland liegt auf Platz drei.

das kann man alles gar nicht gegenüberstellen: Autofahrer sind so viel produktiver und sind auch so wertvolle Wähler. Sie müssten eigentlich noch viel mehr bekommen 🤡

Nicht vergessen, es wird mehr, die Leistungen werden trotzdem schlechter, die Hürden für Pflegegrad werden höher und pflegende Angehörige werden trotzdem schlechter gestellt ( oder ist das jetzt tatsächlich vom Tisch, bin nicht sicher). Da zahlt man doch gern mehr als Kinderlose. 🙄

Du kannst da sogar froh sein, dass du als Autoloser nicht noch extra Strafsteuer zahlen musst. Immerhin zahlen ja die Autobesitzer schon KFZ-Steuer und Mineralölsteuer. 🤪

Haben »wir« ja schon 2005 angefangen und der Jubilar von Montag, das BVerfG, hat das Thema ja auch schon durch.

Wirrer Vergleich. Als Kinderloser habe ich doch was vom Nachwuchs anderer. Ich selbst habe keine neuen Beitragszahler in die Welt gesetzt, profitiere aber später von deren Einzahlungen (und Angebot an Arbeitskraft, z.B. in der Pflege). Und als Autoloser zahlst du weder KfZ- noch Benzinsteuer.

Kfz-Steuer etc. decken nur ein Viertel der laufenden Kosten des Staates für das Auto. Und die 40 Milliarden jährlichen volkswirtschaftlichen Schaden durch 8.000 Tote und 40.000 Schwerverletzte zahlen alle, auch Menschen, die nie ein Auto hatten. Guten Morgen!

Jo schon klar, will das Auto gar nicht verteidigen. Was ist mit meinen eigentlichen Argumenten, die für eine höhere Belastung Kinderloser bei der PV sprechen?

Ich sehe kein "eigentliches Argument". Wo profitiere ich denn "vom Nachwuchs anderer"? Es wäre mir neu, dass Kinder in die Sozialversicherungen einzahlen. Und dieser Mythos, dass Eltern automatisch von ihrem Nachwuchs gepflegt würden, ist ein ebensolcher.

Wer garantiert, dass alle Kinder später Beitragszahler werden? (Rhetorische Frage, denn dem ist ja gar nicht so) Abgesehen finde ich diese Betrachtung (neue Beitragszahler) eh ziemlich daneben. Moralische Gründe fallen komplett unter den Tisch. www.tabularasamagazin.de/was-ist-anti...

tabularasamagazin.deWas ist Antinatalismus?Der Antinatalismus ist eine humanistische Moraltheorie, die eine von der Philosophie weitgehend verdrängte Frage aufnimmt: die Frage, OB Menschen

Es ist das Unterhalten der Nebelkerze welche die unteren 90% weiter dabei unterstützt sich mit sich selbst zu "beschäftigen", das wir uns ggs nicht die Butter auf dem Brot gönnen, während das Geld in Dividende, Steueroasen und Depots versickert.

Raucher vs never-smoker Autofahrer vs Sprittis vs High-risk Sportarten vs Fastfood vs Passträger vs Frauen vs So wird das nix. Ordentliche, progressive Besteuerung ohne zwölfzigllionen Schlupfschlöcher und wir hätten den Salat überhaupt nicht.

Wir könnten den Konserven mal das CDU Programm vom Ende der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts ans Herz legen! Da stand etwas von Verstaatlichung von Schlüsselindustrien drin...

Skifahrer*innen sollten im Übrigen deutlich mehr für ihre Krankenversicherung zahlen, ebenso wie Motorradfahrer*innen. Ich sag ja: Wenn wir einmal damit anfangen, konnen wir das Konzept Solidargemeinschaft bald in die Tonne kloppen.

Als Radfahrer müsste man eigentlich auch deutlich mehr Geld von der Kasse zurückbekommen. Die ganze Pendelei tut der Gesundheit viel zu gut. Da ist man ja kaum noch krank (außerhalb der Heuschnupfen-Saison).