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Warum die Individualisierung der großen Probleme und das Blamen der Konsumgewohnheiten anderer niemals die Lösung ist, sondern nur schlechte Laune macht.

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Ich denke, es ist beides. Zumindest bei den großen Brocken entbindet politisches Engagement ja nicht davon, auch durch eigenen Konsum dazu zu stehen. Etwa kann man den CO2-Output locker *halbieren* durchs Nicht-Fliegen. Selbst wenn‘s mal weniger bringt, befreit es, ethisch konsistent zu handeln.

Aufschlussreich, dass die beiden NIMBY-Apologeten über und unter Deinem Kommentar mich geblockt haben. Widerwärtiges Pack. Die Forschung widerspricht ihnen natürlich sowieso. "Listen to the science"? Forschung gilt für diese Dumpfbacken nur so lang etwas, wie der eigene Luxus nicht angetastet wird 🤢

Kenne deine Vorgeschichte mit sixtus (oben) nicht, kann dazu nichts sagen. Problematisch finde ich die Einstellung aber durchaus, auch wenn ich üblicherweise dazwischen zu vermitteln versuche.

Heißt: wir sollten von der „Konsum Moral“ zum „Gestalten einer lebenswerten Zukunft“ kommen. Vom Blamen zum Engagieren. Selbstwirksamkeit üben. Genau zu diesem Thema können wir dieses Jahr einen Kurs in der Schule anbieten 💕. Keine Macht der Ohnmacht!!!

Den Gedanken hatten die Grünen nach dem VeggieDay auch - und trauen sich bis heute nicht an die klimarelevante Ernährungswende ran. Das halte ich tatsächljch für falsch. Da wo Verbraucher*Innenmacht wirken kann, darf sie gerne zur Wirkung gebracht und aufgefordert werden.

Wenn nun dieses Konsumverhalten ein Fehler ist, warum sollte 1 daran festhalten? Glaubhafte Aktivisty hören damit auf und organisieren sich. Dabei bleibt ohnedies keine Zeit und Energie um andere zu blamen. Das machen andere, zumeist Opportunisty. Organisiert euch! #BildetBanden