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Sowohl Meinungsjournalismus (Casdorff), als auch Politik (Voigt, Wildberger) sind primär Kommunikationsberufe. Wer keine Lust hat, eigene Worte zu verwenden, eigene Gedanken in eigene Sätzen zu gießen, sondern stattdessen eine scharlatan-esque Hochstapler-App verwendet, soll den Beruf wechseln!

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Texte sind Ausgangspunkt für kritisches Denken. Man kann sie beweisen, widerlegen, debattieren, interpretieren und sich darum herum organisieren. Wundert es uns, dass gerade die Konservativen das Vertrauen in Textmedien untergraben?

Kann man als Printmedium eigentlich schlimmer seine eigene Obsoleszenz demonstrieren, als wenn man Ki-generierte Artikel abdruckt? Ich mein, die Zeitung kann ich mir dann wirklich lieber selbst prompten.

Ist es schon soweit gekommen? Frage mich manchmal auch bei Nachrichteninhalten ob die Arbeit derer mittlerweile auf Vorlesen beschränkt ist. Keinen Einblick in die Branche, wie groß der Leistungsdruck ist und die Arbeitsdichte. Könnte ja auch Gründe geben.

Dann viel Erfolg bei der Konstruktion einer andern Demokratie-Variante. Bis du die fertig hast, haben wir jedenfalls nur diese hier.

Stimmt. Ich überlege gerade ob ich mit Mitte 40 studieren soll, weil ich genau das auch denke. Unsere Demokratie muss besser werden. Im Moment schwebt mir eine Mischung aus Parlament-, Räte- und Losdemokratie vor. Es gibt Leute die sich genau darüber Gedanken machen. Eva von Redecker zum Beispiel.

Deliberation, Partizipation und Parlamentarismus zusammenzubringen, daran arbeiten wir in Österreich seit über 10 Jahren. Immer mehr Menschen wollen nicht mehr die ewig gleichen etablierten Parteien wählen. Und die Konzepte für neue Parteien werden jetzt endlich reif. ☺️👍 2029 wird spannend.