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Ein Forschungsminister fliegt zu den Messungen mit, ein Konzernchef versteht die Zahlen und zieht mit: So kam 1987 das FCKW-Verbot. Reinhard Zellner hat die Ozonforschung in Deutschland koordiniert. Was er erzählt, klingt wie aus einem anderen Land:

cleanthinking.deReinhard Zellner: Die Ozon-Prognose, die eintrafReinhard Zellner sagte vor 40 Jahren voraus, dass sich das Ozonloch schließt. Wie Forschung, Politik und Industrie das schafften.

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Das eigentliche Problem bei der Klimakatastrophe liegt darin, dass es eben nicht nur trillionenschwere Konzerne trifft, sondern die ökonomische Grundlage ganzer Staaten, wenn das Wirtschaftssystem dekarbonisiert wird. FCKW war "nur" ein Milliardenspiel, und es hingen keine Staaten dran.

Bei FCKW hat man auf andere Mittel umschwenken können, aber sonst hat sich nichts ändern müssen. Das sieht bei d beiden Zwilingskrisen Klima+trophische Systeme vollkommen anders aus. Hier reicht es nicht, einfach nur ein Medium auszutauschen - was allein schon ne Jahrhundertaufgabe ist.

Vor einigen Jahrzehnten (als es bekannt wurde) wäre es in ein paar Jahrzehnten erledigt gewesen. Allerdings hätten wir jetzt noch mehr Schlechtschwätzer, denn "There is no glory in prevention." Mit anderen Worten: Wenn was nicht eintrifft WEIL man was getan hat, hätte man es auch lassen können.