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Seit 2015 hat Katharina von Schnurbein die europäische Antisemitismusbekämpfung maßgeblich mitgestaltet und Impulse für eine länderübergreifende Strategie gesetzt. Diese Erfahrungen sind angesichts der aktuellen Herausforderungen bei der Bekämpfung von Antisemitismus von großer Bedeutung.

Antisemitismus macht nicht an nationalen Grenzen halt. Gerade im digitalen Raum verbreiten sich antisemitische Deutungen und Desinformationen transnational. Umso wichtiger sind europäische Zusammenarbeit und ein systematischer Austausch zwischen Forschung, Politik und Zivilgesellschaft.

Für eine wirksame Antisemitismusbekämpfung braucht es neben dem Schutz jüdischen Lebens auch ein Verständnis der gesellschaftlichen Dimension des Antisemitismus. Auch ein Verständnis seiner digitalen Dynamiken sowie ihres Wirkens in Offline-Sphären ist aus unserer Sicht zentral.

Seht ihr Kuchenverkauf und Spenden für Gaza als neue Form des Antisemitismus? So wie Frau von Schnurbein tut. Basieren Sanktionsforderungen gegen Israel auf dem Gerücht über die Juden? Auch das hat sie behauptet.

Wichtig: wird sie weiter berechtigten Protest bekämpfen und so den Antisemitismusbegriff weiter delegitimieren oder endlich Fakten akzeptieren und die öffentliche Diskussion zu einem fruchtbaren Rahmen zurückführen?