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Seit dem Morgen läuft eine bundesweite Razzia gegen mehr als 36 mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremen Gruppen "Deutsche Jugend Voran" (DJV) und "Jung und Stark" (JS). Die Beschuldigten sind v.a. Jugendliche und junge Erwachsene. Ihnen wird vorgeworfen, kriminelle Vereinigungen gebildet zu haben.

tagesschau.deBundesanwaltschaft: Bundesweite Razzia gegen rechtsextreme OrganisationenSeit dem Morgen laufen Durchsuchungen der Polizei bei mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppen "Deutsche Jugend Voran" und "Jung und Stark". Es geht um den Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigun...

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Die DJV und JS zählen zu den neuen rechtsextremen Jugendgruppen, die im Jahr 2024 erstmals aktiv wurden und durch ihre Teilnahme an den Mobilisierungen gegen CSD-Veranstaltungen an Bekanntheit gewonnen haben. Sie gelten als stark aktionsorientiert und besonders gewaltbereit.

cemas.ioEine neue Generation von NeonazisIm Zeitraum von Juni bis September 2024 verzeichnete CeMAS in deutschen 27 Städten rechtsextreme Mobilisierungen gegen Christopher Street Day (CSD)-Veranstaltungen. Bei mehreren CSD-Veranstaltungen ka...

Während sich die Gruppen 2024 hauptsächlich online und nicht über bestehende Parteistrukturen organisierten, konnten 2025 bereits Eingliederungen in die Neonazi-Szene rund um die Jugendorganisation der rechtsextremen Partei „Heimat“ (früher NPD), „Junge Nationalisten“ (JN), beobachtet werden.

cemas.ioKeine EntwarnungNachdem im Jahr 2024 beobachtet werden konnte, wie sich eine neue Generation Neonazis formierte und vermehrt gegen CSD-Veranstaltungen mobilisierte, haben im Jahr 2025 rechtsextreme (Jugend-)Gruppen e...

Mit der Einbindung in die organisierte Szene haben sich die neonazistischen Jugendgruppen professionalisiert. Dies stellt eine besorgniserregende Entwicklung dar, der sowohl mit rechtlichen Maßnahmen als auch mit präventiven Ansätzen wie der Stärkung demokratischer Bildung begegnet werden muss.