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"Ohne #Lagebild ist alles nichts" - ist mein jüngster Artikel im #BehördenSpiegel betitelt. Er beantwortet die Frage, was der Bund zum Stand der eigenen digitalen Souveränität weiß. Gibt es zB eine Stelle (z.B. im #BMDS, die einen Überblick über den Bestand an Hardware und Software hat? /1

Vor allem interessierte mich, in wie weit der #Bund einen Einblick in seinen Status Quo an gekauften #Lizenzen hat: wie viele? welche? wie teuer? Laufzeiten? #OpenSource o. nicht? genutzt o. ungenutzt? Das mag öde klingen, ist es aber nicht. /2

Denn die Headline meine ich wörtlich, ohne Lagebild ist tatsächlich alles nichts, jedenfalls alles, was man mit Blick auf #DigitaleSouveränität zu reißen versucht. Wer den Status Quo nicht kennt, kann keine "Ehrgeizigen Ziele für den Anteil von #OpenSource definieren, wie der KoaV verspricht). /3

Was soll denn ein "ehrgeiziges Ziel" sein, wenn man nicht weiß, wie hoch der OSS Anteil heute ist? Wer nicht weiß, wie viele gekaufte Lizenzen nicht genutzt werden, findet die Einsparpotenziale nicht. Und wer nicht weiß, wie hoch Abhängigkeiten von bestimmten Anwendungen o Herstellern sind - /4

...der kann Risiken nicht bewerten und keine sinnvollen Strategien zu ihrer Senkung entwickeln. Der oder die kann auch in Zeiten knapper Kassen nicht klug priorisieren, weil unklar ist, wo der Status Quo besonders hohe Risiken bedeutet. #Lagebild #digitaleSouveränität /5

Ohne #Lagebild geht also wirklich nichts. Nach einer längeren Recherche beleuchte ich daher dieses Thema in einem ausführlichen Artikel im #BehoerdenSpiegel mit Schwerpunkt #Lizenzmanagement Bund. Da sieht es finster aus, seit Jahren schon, aber vielleicht gibt es ein Licht am Tunnel... /6

...denn ein bisschen was tut sich tatsächlich. Ob das reicht für ein sinnvolles #Lagebild, das werden wir erst in 1-2 Jahren beurteilen können. Die Mühlen mahlen auch mit #Digitalministerium noch sehr langsam. #Lizenzmanagement klingt halt nicht so sexy wie "Deutschland App". /7

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Lol. Data-lakes gibt es vermutlich viele in den Behörden. Vielleicht sollte man die lieber data-pits nennen, weil lake und leak sich sonst verwaschen 😉